Für die Luzerner Krankenversicherung CSS hat das Geschäft mit Zahnzusatzversicherungen im Ausland zu Verlusten geführt. Unter anderem, weil die Prämien zu tief und die Leistungen zu hoch waren.

CSS-Sprecherin Ute Dehn bestätigte auf Anfrage entsprechende Medienberichte. Zu Zahlen machte sie keine Angaben.

Tochterfirma in Liechtenstein

Die CSS hatte eine Tochterfirma in Vaduz angesiedelt, um den Bereich der Zusatzversicherungen im Ausland als neues Wachstumsfeld voranzutreiben. Die Ziele in der Zahnarztsparte seien aber nicht erreicht worden, sagte Dehn. Die Prämien waren zu tief, die Leistungen zu hoch. Zudem seien die Rahmenbedingungen in der EU verschärft worden, betonte die Mediensprecherin.

Die notwendigen Restrukturierungs- und Sparmassnahmen seien im vergangenen Jahr erfolgreich eingeleitet worden, sagte sie. Unter anderem wurde in Vaduz das Management ausgewechselt und 30 von 60 Stellen gestrichen.

Dehn betonte, dass die Finanzierung des Auslandgeschäfts unabhängig vom Schweizer Geschäft erfolgte. «Die Prämienkalkulation für die Zusatzversicherung und das Grundversicherungsgeschäft in der Schweiz sind deshalb nicht betroffen.»

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(sda/chb)