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Reaktion
CSS sucht neue Büros in Schaffhausen

Am Tag des Angriffs: Die Polizei sperrte das Gebiet grossräumig ab. Keystone

Die Krankenversicherung CSS ist auf der Suche nach neuen Büros in Schaffhausen. In den alten Räumlichkeiten passierte ein Angriff mit einer Kettensäge.

Veröffentlicht am 11.08.2017

Die CSS-Versicherung gibt ihre Büros in der Schaffhauser Vorstadt nach dem Kettensägen-Angriff vom 24. Juli auf und sucht einen neuen Standort in Schaffhausen. Die Suche nach den neuen Büros hat bereits begonnen. CSS-Sprecherin Christina Wettstein bestätigte am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur sda eine entsprechende Meldung von Radio Top. «Nach diesem schrecklichen Vorfall wollten wir nicht weitermachen wie bis anhin», sagte Wettstein. «Aus Pietätsgründen haben wir uns entschieden, einen neuen Standort zu suchen.»

Wie lange diese Suche dauert, konnte sie noch nicht sagen. Die betroffenen Kunden werden momentan in Winterthur betreut. Diejenigen, die eine Beratung in Schaffhausen wünschen, erhalten bei sich zuhause Besuch von den CSS-Mitarbeitern.

Mehrere Verletzte

Ein 51-Jähriger hatte am 24. Juli mit einer Kettensäge zwei CSS-Mitarbeiter gezielt angegriffen und verletzt. Einer von ihnen wurde dabei schwer verletzt und musste operiert werden. Sein Kollege konnte das Spital kurz nach dem Angriff bereits wieder verlassen. Zwei weitere Personen erlitten einen Schock. Eine fünfte Person wurde zudem beim Polizeieinsatz leicht verletzt.

Trotz sofortigem Grossalarm und der Absperrung der Altstadt gelang dem Mann die Flucht. Die Polizei suchte mit einem Grossaufgebot intensiv nach dem Mann und konnte ihn schliesslich am Abend des 25. Juli in Thalwil verhaften. Er leistete keine Gegenwehr, hatte aber zwei geladene Pistolenarmbrüste bei sich. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eröffnet.

(sda/ise/cfr)

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