Das Biotech-Forschungsunternehmen Cytos hat seinen Verlust im zweiten Quartal deutlich ausgeweitet. Unter dem Strich resultierte ein Minus von 8,1 Millionen Franken, nachdem in der gleichen Periode des Vorjahrs nur 2,6 Millionen Franken verbraucht worden waren.

Der Anstieg des Geldverbrauchs ist vor allem den höheren Betriebskosten geschuldet. Cytos hat bislang noch kein Medikament auf den Markt gebracht. Die einzige regelmässige Einnahmequelle des Unternehmens sind bislang Lizenzgebühren, die ihm der Pharmakonzern Novartis überweist und die sich im zweiten Quartal auf 0,25 Millionen Franken beliefen.

Cytos setzt seine Hoffnungen nun in die Phase-2b-Studie mit dem Wirkstoff CYT003 für Asthma-Patienten. Die Rekrutierung der Patienten soll in diesem Jahr abgeschlossen werden, wie das Unternehmen mitteilte. Dadurch würde die zweite Tranche eines Wandeldarlehens fällig, mit der dem Unternehmen weitere 6,6 Millionen Franken zuflössen.

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(tno/sda)