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Cytos steckt tief in den roten Zahlen

Cytos: Der Konzern hat Probleme.   Keystone

Der Biotechnologiekonzern legt für das erste Halbjahr erneut einen Verlust vor. Die flüssigen Mittel sinken immer mehr.

Veröffentlicht am 30.09.2014

Das Biotechnologieunternehmen Cytos hat im ersten Halbjahr 2014 erneut tiefrote Zahlen geschrieben. Unter dem Strich resultierte für die ersten sechs Monate ein Reinverlust von 23,4 Millionen Franken nach einem Minus von 13,6 Millionen Franken vor Jahresfrist. Das Unternehmen verfügt per Mitte Jahr nun noch über flüssige Mittel von 18,7 Millionen Franken nach 40,0 Millionen Franken per Ende 2013.

Bei einem Umsatz von unverändert 0,5 Millionen Franken aus einer Umsatzabgrenzung von Lizenzgebühren mit Novartis resultierte ein Betriebsverlust von 16,0 Millionen Franken gegenüber 10,0 Millionen im Vorjahr, wie das Unternehmen mitteilte. In der Berichtsperiode belasteten Zahlungen für Vertragsauflösungsvereinbarungen mit Lieferanten von 5,6 Millionen Franken, zudem musste das Unternehmen eine Zahlung von 2 Millionen Franken im Zusammenhang mit einem Vergleich leisten.

Keine Wandelanleihen zurückgekauft

Per Ende Juni 2014 waren nicht von der Gesellschaft gehaltene Wandelanleihen mit einem Nominalwert von 13,2 Millionen Franken in Umlauf, wie das Unternehmen weiter schreibt. Cytos habe im ersten Halbjahr 2014 keine dieser sich in Umlauf befindlichen Wandelanleihen zurückgekauft.

(awp/dbe)

 

(awp/dbe)

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