Daimler hat im ersten Halbjahr 2014 so viele Autos verkauft wie noch nie. Von der Oberklasse-Marke Mercedes-Benz wurden 783'520 Fahrzeuge ausgeliefert, das sind 12,8 Prozent mehr als vor Jahresfrist, wie der Stuttgarter Konzern am Freitag mitteilte.

Für Schub sorgten kleine und kompakte Modelle, aber auch die E-Klasse. Am stärksten legten die Verkaufszahlen in China zu, wo Daimler zur Konkurrenz aus dem Premiumsegment aufschliessen will.

In China weit hinter BMW und Audi

Mercedes lieferte dort fast 136'000 Wagen (plus 37,5 Prozent) an Kunden aus, lag damit aber weit hinter BMW mit knapp 211'000 Exemplare der weiss-blauen Kernmarke (plus 23 Prozent). Platzhirsch war in China erneut die VW-Tochter Audi mit einem Zuwachs um 18 Prozent auf nahezu 269'000 verkaufte Autos.

Wie sich die Münchner und die Ingolstädter im ersten Halbjahr weltweit geschlagen haben, haben sie noch nicht verraten. Daimler verbuchte von Januar bis Ende Juni auch in seinem grössten Absatzmarkt, den USA, ein Plus. In Europa, wo die Pkw-Märkte nur langsam aus der Dauerkrise kommen, stiegen die Verkaufszahlen ebenfalls, nämlich um 7,4 Prozent.

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Smart Rückläufig

Von der Kleinwagenmarke Smart wurden dagegen in den ersten sechs Monaten deutlich weniger ausgeliefert: Der Absatz knickte um 9,7 Prozent auf 46'816 Fahrzeuge ein. Daimler verwies darauf, dass Mitte Juli die neue Smart-Generation auf den Markt komme. Insgesamt sei der Konzern «auf Kurs, 2014 zu einem weiteren Rekordjahr zu machen», sagte Vertriebschef Ola Källenius.

(sda/gku)