Wichtige Daimler-Investoren haben nach einem Bericht der «Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung» von dem Konzern den Ausstieg aus der Formel 1 gefordert.

Die Fondsgesellschaft Union als Aktionär des Autoherstellers kritisierte vor allem die Erfolglosigkeit. «Mercedes fährt seit Jahren hinterher, ohne Konsequenzen», sagt Union-Manager Michael Muders der Zeitung. Und weiter: «Die Formel 1 ist teuer und bringt dem Konzern nichts».

Auch Henning Gebhardt von der Fondsgesellschaft DWS machte sich für einen Abschied aus der Rennserie stark. «Formel 1 ist nicht mehr zeitgemäss, es hilft dem Image nicht», sagte der Manager und ergänzte: «Es ist fragwürdig, wenn in Ländern gefahren wird, die etwa wegen Menschenrechtsverletzungen in der Kritik stehen: Wie soll da die Marke strahlen?»

(muv)