Das Biopharmaunternehmen Basilea hat 2016 mehr Geld mit Produktverkäufen und Lizenzgebühren eingenommen. Der Umsatz kletterte um ein Viertel auf 66 Millionen Franken. Betriebs- und Reinverlust verkleinerten sich jeweils um 16,7 Prozent. Der Betriebsverlust belief sich auf 43,9 Millionen Franken, der Reinverlust auf 51,3 Millionen Franken, wie das auf die Entwicklung von Antibiotika, Pilzinfektionsbehandlungen und Krebstherapien spezialisierte Unternehmen am Montag mitteilte.

Im Vorjahr hatten noch hohe Investitionen für die Markteinführung von Medikamenten dazu geführt, dass sich der Verlust ausgeweitet hatte. 2016 konnte Basilea nun erstmals mit eigenen Verkäufen des Medikaments Cresemba zur Behandlung von schweren Pilzinfektionen sowie dem Antibiotikum Zevtera/Mabelio in Europa Geld einnehmen – der Umsatz aus Produktverkäufen belief sich auf 7,1 Millionen Franken.

Wachstum angepeilt

Die Lizenzgebühren aus Verkäufen von Cresemba in den USA betrugen 7,3 Millionen Franken. Der Umsatz aus Verträgen insgesamt stieg auf 57,7 Millionen Franken, nach 51,2 Millionen Franken im Vorjahr.

Basilea will sich weiterhin darauf konzentrieren, die Produktverkäufe aus ihren zwei vermarkteten Medikamenten zu steigern und die klinische Entwicklungspipeline voranzutreiben. Im laufenden Jahr sollen die Umsätze aus Produktverkäufen auf rund 15 Millionen Franken steigen.

(sda/ise)

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