Danone will den Gürtel noch enger schnallen und auch mit neuen Unternehmenssparten mehr Gewinn aus seinem Geschäft herausholen. Neben Kosteneinsparungen soll in diesem Jahr vor allem der zugekaufte amerikanishce Produzent von Bio-Lebensmitteln – WhiteWave – dem weltweit grössten Joghurt-Hersteller mehr Rendite bringen.

WhiteWave steht unter anderem hinter der Sojamilch-Marke Alpro. Angesichts der überwiegend wohlhabenden WhiteWave-Kundschaft verspricht sich Danone von der neuen Tochter eine höhere Gewinnmarge.

Danone steht leicht besser da als Nestlé

Auch den Gesamtumsatz will Konzernchef Emmanuel Faber kräftig ankurbeln, wie er am Freitag in Aussicht stellte. 2017 steigerte das französische Unternehmen die Erlöse auf vergleichbarer Basis um 2,5 Prozent auf 24,7 Milliarden Euro.

Damit schlug sich Danone etwas besser als der Rivale Nestlé, der sich mit einem Plus von 2,4 Prozent begnügen musste. Bei Danone verlangsamte sich allerdings das Wachstum schon das sechste Jahr in Folge. Der operative Gewinn erhöhte sich 2017 um 7,8 Prozent auf 3,54 Milliarden Euro. Danone vermarktet neben Activia-Joghurt und Actimel-Drinks auch Fruchtzwerge und Evian-Wasser.

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Danone hatte schon vor einem Jahr angekündigt, bis 2020 die Kosten um eine Milliarde Euro senken zu wollen. Ebenso wie die Konkurrenten Nestlé und Unilever sieht sich Danone zunehmend dem Druck von Investoren ausgesetzt, die Rendite zu steigern. Zuletzt trennten sich die Franzosen von einem Anteil am japanischen Yakult-Konzern.

(sda/tdr(mlo)