1. Home
  2. Unternehmen
  3. Das bringt Ihnen die nächste «Handelszeitung»

Aktuell
Das bringt Ihnen die nächste «Handelszeitung»

HZ Front 24
 Quelle: HZ

Wir haben die besten Säule-3a-Fonds gekürt. Im Zentrum stehen diesmal auch: SBB, Coop, Axpo und die Klimawahl, Facebook.

Veröffentlicht am 12.06.2019

Die neuste Ausgabe der « Handelszeitung» finden Sie ab Donnerstag am Kiosk. Oder bei Ihnen zuhause (zum Abo geht's hier). In dieser Woche finden Sie unter anderem diese Themen:

Anzeige

Die «Handelszeitung» kürt die besten Säule-3a-Fonds

Bei der Untersuchung wurden rund hundert Fonds bewertet und ihre relative Performance sowie die Risiken über ein, drei und fünf Jahre sowie die Kosten in einem Gesamt-Score erfasst.

Ein Ergebnis: Bei den festverzinslichen Fonds ohne Aktienanteil schnitten der CSA Mixta-BVG Basic und GAM Institutional – CHF Domestic Bond – A1 am besten ab, bei den defensiven Fonds (10 bis 35 Prozent Aktienanteil) erneut der IST Mixta Optima 25 I und neu auch der IST Optima 15 I sowie der IST Optima 35 I.

Bei den ausgewogenen Produkten mit einem Aktienanteil von 40 bis 50 Prozent liegt wie bei der Auswertung vor einem halben Jahr der Swisscanto BVG 3 Index 45 AT vorn und mit dem Swisscanto Vorsorge Fonds 45 Passiv VT CHF praktisch gleich auf. Neu dazugekommen als Sieger in dieser Anlageklasse ist der AWi BVG vivace.

Seit 2013 kürt die «Handelszeitung» zusammen mit der Hochschule für Wirtschaft Freiburg halbjährlich die besten Säule-3a-Fonds.

Im Vergleich zu den Ergebnissen vor gut sechs Monaten gibt es in der aktuellen Auswertung einige Verschiebungen: Neun Fonds haben sich um eine Stufe verbessert, sechs Fonds haben sich um einen Rang verschlechtert. Bei den Fondshäusern bleibt der Anbieter IST Investmentstiftung auf Platz eins.

SBB wollen Stellen für Wiedereinsteigerinnen reservieren

Die SBB arbeiten an einer Marketingkampagne, die sich an Wiedereinsteigerinnen richtet. Kern des Projekts «Boomerang» ist es, Stellen für Wiedereinsteigerinnen zu reservieren. 

Die SBB bestätigen, dass intern eine Kampagne mit dem Ziel der Gewinnung von Wiedereinsteigerinnen ausgearbeitet werde. «Das Projekt steht aber noch in der Anfangsphase», sagt SBB-Sprecherin Ottavia Masserini, «umgesetzt wird die Kampagne voraussichtlich 2020.» Zur konkreten Ausgestaltung der Arbeitsmarktoffensive «Boomerang», insbesondere bezüglich Reservationsmodus, könne man sich seitens SBB darum aktuell noch nicht äussern.

Für Arbeitsmarktexpertinnen kommt eine Rückgewinnungsoffensive mit reservierten Stellen einer Schweizer Premiere gleich: «Das habe ich so von einer Schweizer Firma noch nie gehört», sagt Katja Unkel, Chefin der Schwyzer HR-Beratungsfirma Managing-People. Potenzial habe die Idee auf jeden Fall, sagt die Managementtrainerin und Autorin: «Bei Wiedereinsteigerinnen liegt eine riesige Arbeitsressource brach. Besonders bei gut ausgebildeten Frauen über vierzig, deren Kinder nun gross sind.

Klimawahl AKW Propaganda

Klimawahl.ch: Axpo betreibt ehemalige Greenpeace-Website 

Der Stromkonzern Axpo hat Anfang Monat eine Website namens Klimawahl.ch aufgeschaltet. Damit will sich die Energieproduzentin im Besitz der Nordostschweizer Kantone aktiv in die Klimadiskussion im Schweizer Wahljahr einbringen. «Wir sehen die Diskussion als grosse Chance und wollen uns aktiv mit Fakten und Inputs einbringen», sagt Sprecherin Catherine Mettler. Unter anderem spricht sich die Axpo auf der Webplattform aus Klimasicht für Atomkraftwerke als «zentrale Brückentechnologie» aus. 

Nun zeigen Recherchen der «Handelszeitung», dass die heutige Axpo-Site Klimawahl.ch bis vor wenigen Jahren Greenpeace gehörte. Die NGO erteilte damals der «Atomkraft zum Klimaschutz» eine Absage. Die «veraltete und dreckige Technologie» sei ineffizient, verhindere Lösungen, «nämlich den effizienten Umgang mit Energie», und schaffe andere Probleme wie «radioaktiven Abfall». 

Im Jahr 2014 gab Greenpeace die Adresse Klimawahl.ch aus der Hand. «Den Entscheid, wieso wir die Domain auslaufen liessen, können wir heute nicht mehr eruieren», sagt Yves Zenger. Der Greenpeace-Sprecher betont, man habe damals schlicht nicht antizipieren können, dass die Politik die Klimaproblematik endlich anerkenne.

Nach Coop-Abgang: Mehrheit der Supercard-Kunden blieb bei Swisscard

Als der Detailhändler ankündigte, seine Gratis-Kreditkarten von Credit-Suisse-Tochter Swisscard zur UBS zu zügeln, sorgte das für Aufsehen in der Branche. Selten wurde ein so grosses Mandat gekündigt. Nun sagt Swisscard-Chefin Florence Schnydrig Moser, man habe viele Kunden halten können. «Ich kann keine Zahlen nennen, aber wir sind zufrieden», sagt Schnydrig Moser im Interview mit der «Handelszeitung». «Wir haben als Ersatz die kostenlose Cashback-Karte lanciert und konnten die Mehrheit der Kunden davon überzeugen, auf dieses Produkt zu wechseln.»

Mit Blick auf neue Konkurrenten wie die britische Revolut sagt die Swisscard-Chefin, man nehme sich deren digitale Kanäle als «Benchmark» für die eigene Umsetzung. «Wir arbeiten an einer neuen App, mit der unsere Kunden den Einsatz ihrer Kreditkarten besser steuern und in Echtzeit ihre Transaktionen überwachen können.» 

Die grösste Konkurrenz der Schweizer Kreditkarten sei aber noch immer das Bargeld. «Unser Fokus liegt vielmehr auf dem Bargeld, das in der Schweiz noch immer 70 Prozent der Transaktionen und 50 Prozent der Umsätze ausmacht. Wir müssen die Kunden davon überzeugen, dass es sicherer und bequemer ist, mit der Karte zu bezahlen.»