SAP
Der digitale Fitnesstrainer

Eine Joggerin trackt ihren Lauf mit einem Fitness-App.
 Quelle: Getty Images

Die Digitalisierung der Geschäftswelt erfordert intelligente Antworten rund um die Businesspläne der Unternehmen. Besser jetzt als später. Beispiele von SAP-Kunden zeigen, wie das geht.

Veröffentlicht am 02.02.2018

Was sind die Vorteile von Fitnesstrainern? Sie erstellen inviduelle Pläne mit erreichbaren Zielen, sind ein Antibiotikum gegen den Virus «innerer Schweinehund» und sorgen dafür, dass man auch in späteren Jahren eine gute Figur macht. Die Coaches haben aber auch ihre Nachteile: Man muss seine Gewohnheiten zugunsten von jemandem anpassen, der unangenehme Fragen stellt – und Geld kostet. Bei Businesssoftware ist das nicht viel anders. In der Software des Marktführers für das Abbilden komplexester Geschäftsprozesse – 500 der 500 grössten globalen Konzerne setzen auf SAP – steckt enorm viel Wissen und Intelligenz. Allerdings kann keine Software der Welt immer alles berücksichtigen. Das hat Folgen: SAP lernt bei einigen seiner Kunden bei den Projekten kräftig mit; und es kann auch einmal sein, dass eine Firma ihre Geschäftsabläufe etwas an die Software anpasst und nicht umgekehrt. Dabei hat der Software-Fitnesstrainer und Enabler durchaus kritische Zeiten hinter sich und drohte ein wenig träg zu werden. Der Konzern aus dem deutschen Walldorf bei Heidelberg sprang erst mit Verzögerung auf den Zug der Cloud auf. Man möchte dabei sagen: Langsam, aber gewaltig. Zwar drohte das Unternehmen statt zum Treiber bei einigen Modulen eher zum Follower von Adobe, Microsoft und Oracle zu werden, aber mit seinem Produkt S/4 Hana ist ihm nach dem berühmten Release 3 (R/3) ein grosser Wurf gelungen. Die Kunden wechseln scharenweise zur SAP-Cloud-Lösung, und das mit Freude. SAP entpuppt sich dabei weder als der teuerste Anbieter noch als der arroganteste. Klar, der Vorteil, bereits mit beiden Füssen in den Türen seiner Kunden zu stehen, ist ein gutes Verkaufsargument – Stichwort Subsysteme und Schnittstellen. Dennoch fällt beim Gespräch mit SAP-S/4-Hana-Kunden quasi unisono die Bemerkung, die technischen Haken und Ösen seien nicht das Problem gewesen, eher die eigenen Mitarbeitenden: Sie mussten nicht von einer Software überzeugt werden, sondern von der Digitalisierung. Besser, man schreitet langsam durch steigende Wasserpegel und lernt schwimmen, als ständig zu behaupten, die Gummistiefel seien noch hoch genug. SAP ist der Fitnesstrainer, der zwar gelegentlich für Muskelzerrungen sorgt, aber es ist ein wesentlicher Garant für das Überleben in einer immer intelligenter werdenden Welt, die nicht diejenigen belohnt, die bei aufkommendem Wind Mauern hochziehen, sondern diejenigen, die Windmühlen bauen. Oder wie es ein Kunde in dieser Beilage formuliert: Experimentieren gehört zur Digitalisierung dazu, man muss nur etwas Mut beweisen.

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Sibylle Remund
Sibylle Remund
Sibylle Remund
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«Unternehmen müssen sich erneuern». - Urs Lehner Swisscom