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Zahlen
Das schwache Schweizer Geschäft belastet Swiss Life

Swiss Life: Die Prämieneinnahmen sind gesunken. Keystone

Swiss Life hat im ersten Quartal weniger Prämien eingesammelt. Besonders im wichtigen Schweizer Geschäft spürte der Lebensversicherer Gegenwind.

Veröffentlicht am 10.05.2017

Der grösste Schweizer Lebensversicherer Swiss Life ist verhalten ins Jahr gestartet. Die Prämieneinnahmen sanken um zwei Prozent auf 6,54 Milliarden, wie der Konzern aus Zürich am Mittwoch mitteilte. Geschuldet ist dies vor allem dem schwächeren Geschäft im Heimatmarkt, der rund 70 Prozent zu den Prämien beiträgt.

Das Unternehmen fährt seit einiger Zeit das klassische Lebensversicherungsgeschäft zurück, weil im aktuellen Niedrigzinsumfeld kaum ansprechende Renditen zu erzielen sind. Wachsen will Swiss Life viel mehr in der Vermögensverwaltung und im Dienstleistungsgeschäft: Die Kommissions- und Gebührenerlöse wuchsen von Januar bis März um drei Prozent auf 340 Millionen Franken.

Gewinnzahlen veröffentlicht der Konzern nur zum Halbjahr und am Jahresende.

(reuters/mbü)

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