Auch wenn das Swiss Economic Forum (SEF) am Donnerstag und Freitag seine zehnte Durchführung feiert und einen hohen Stellenwert bei den Schweizer Wirtschaftsführern hat – die beiden Gründer des SEF, Stefan Linder und Peter Stähli, ruhen sich nicht auf den Lorbeeren aus. Der Erfolg spornt sie zu weiteren Höchstleistungen an. Dementsprechend hoch setzen sie die Messlatte: «Aus unserer Sicht ist eine erfolgreiche Weiterentwicklung auch in Zukunft ohne weiteres möglich. Das World Economic Forum beweist dies schon seit 35 Jahren», sagen Linder und Stähli

Die zweitägige Veranstaltung soll in Zukunft als Plattform für die Kernthemen Unternehmertum und Innovation bestehen bleiben. Denn die heute rasch ändernden Rahmenbedingungen in der globalisierten Welt machten die Aufgabe für Führungskräfte sehr anspruchsvoll. «Unsere Teilnehmer schätzen das überdurchschnittliche Networking-Potenzial, die Impulse zum Tagungsthema sowie die Informationen zu den Entwicklungen auf den internationalen Märkten.

Den grössten Nachholbedarf sehen Linder und Stähli in der ganzjährigen Förderung des Unternehmertums, namentlich der Jungunternehmer, sowie der Innovation. «Wir können den oft bei uns nachgefragten Dienstleistungen in diesen Bereichen im Moment nicht gerecht werden», stellen Linder und Stähli fest. Die SEF-Teilnehmer sollen noch konkreter von den Referaten und Workshops profitieren. Zudem sollen neue Formate zur Vermittlung ausprobiert werden.

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Aus dem SEF heraus, dessen Idee 1998 bei einem Spaghetti-Essen auf der Griessalp im Berner Oberland geboren wurde, sind weitere Initiativen entstanden: Das Swiss Innovation Forum und das Climate Forum. Im Januar 2009 lancieren Linder und Stähli für die Stiftung Schweizer Jugend forscht ein nationales Talentforum, das die grössten Talente aus der Schweiz und ganz Europa zum aktiven Meinungsaustausch zusammenbringt.

Und allfällige Synergien zum ehemaligen Mystery Park? «Unser Engagement im Erlebnispark Two Lake City ist unabhängig von unserer Tätigkeit beim Swiss Economic Forum.» Mögliche Synergien seien im Businessplan nicht vorgesehen. Sollte der Park allerdings geeignete Lokalitäten für einen Abendanlass zur Verfügung stellen, dann schliessen Linder und Stähli die Durchführung eines Networking-Abends des SEF nicht aus.