Deutsche-Bank-Chef John Cryan kommt beim Abarbeiten von Skandalen aus der Vergangenheit offenbar bald einen wichtigen Schritt voran. Nach Informationen des «Manager-Magazins» vom Freitag könnte es in den kommenden Wochen eine Einigung mit dem US-Justizministerium in puncto fragwürdiger Geschäfte mit hypothekenbesicherten Wertpapieren kommen.

Dabei droht der Deutschen Bank zwar eine Strafe in Milliardenhöhe – aber andererseits wäre der mutmasslich grösste, noch ausstehende Rechtsstreit mit US-Behörden damit beendet. Die Deutsche Bank habe die Informationen nicht kommentieren wollen, hiess es in dem Bericht.

Aktie an der Spitze des Dax

An der Börse wurde die Nachricht positiv aufgenommen. Die Aktie forcierte ihren jüngsten Erholungskurs und konnte kurz nach der Veröffentlichung des Berichts um mehr als vier Prozent zulegen. Damit setzte sie sich mit Abstand an die Spitze des Dax.

(awp/mbü/hon)