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Rückversicherer
Deal zwischen Swiss Re und Softbank droht zu scheitern

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Masayoshi Son: Der Japaner ist CEO von Softbank.Quelle: NurPhoto/Getty Images

Softbank wird womöglich doch nicht zum Grossaktionär von Swiss Re. Offenbar verlieren die Japaner das Interesse am Rückversicherer.

Veröffentlicht am 07.05.2018

Die Verhandlungen über einen möglichen Einstieg des japanischen Telekomkonzerns Softbank bei Swiss Re stehen einem Medienbericht zufolge auf der Kippe. Die seit drei Monaten anhaltenden Gespräche drohten nun zu scheitern, berichtet die «Financial Times» am Sonntag unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen. Der Enthusiasmus des japanischen Unternehmens habe in den vergangenen Wochen nachgelassen. Swiss Re wollte sich dazu nicht äussern.

Der Finanzchef des Rückerversicherers, John Dacey, hatte am Freitag gesagt, dass es bei den Gesprächen keinen besonderen Fortschritt gebe. Dabei sei es weiterhin sowohl um eine Beteiligung als auch um eine strategische Partnerschaft gegangen. Zuletzt war Swiss Re davon ausgegangen, dass sich die Japaner mit höchstens zehn Prozent einkaufen. Gross geworden ist Softbank als Mobilfunkanbieter, mittlerweile agiert der Konzern vermehrt als Technologie-Investor, etwa mit Beteiligungen an Alibaba oder Uber.

(reuters/mbü)

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