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Definitives Aus für Schlecker

Keine Rettung für die Drogeriemarktkette Schlecker. (Bild: Keystone)

Die Gläubiger der insolventen Drogeriemarktkette Schlecker entscheiden sich gegen einen letzten Rettungsversuch. Die verbliebenen 14'300 Mitarbeiter erhalten die Kündigung.

Veröffentlicht am 01.06.2012

Die insolvente Drogeriekette Schlecker wird abgewickelt. Das haben die Gläubiger in Berlin beschlossen, wie die Insolvenzverwaltung von Arndt Geiwitz mitteilte. «Die Angebote waren nicht akzeptabel, weil sie deutlich unter einer Zerschlagung lagen», erklärte Geiwitz laut Mitteilung.

«Ich bedaure diese Entscheidung im Hinblick auf die vielen, zum Teil langjährigen Schlecker-Mitarbeiter sehr, die jetzt ihren Arbeitsplatz verlieren», betonte Geiwitz weiter. «Das Restrukturierungskonzept war sehr anspruchsvoll aber grundsätzlich machbar.»

Damit stehen auch mehr als 14'300 Mitarbeiter in Deutschland vor dem Aus. Am Freitagvormittag lief die letzte Frist der drei grössten Gläubiger für eine Schlecker-Rettung durch einen Investor aus - sie konnten die Gläubiger nicht überzeugen. Ende März hatten bereits 11'000 Schlecker-Beschäftigte im Zuge der Insolvenz ihren Arbeitsplatz verloren.

Für die Tochtergesellschaften IhrPlatz GmbH (490 Filialen/rund 3990 Mitarbeiter) und Schlecker XL (342 Filialen/rund 1110 Mitarbeiter) GmbH gebe es jedoch eine eigenständige Zukunf, hiess es weiter.

(vst)

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