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Konflikt
Delta-Chef: Werden keine Strafzölle zahlen

Delta-Chef Ed Bastian: Delta ist der einzige US-Grosskunde für die Bombardier-Flieger. Keystone

Nach Beschwerden von Boeing hat die US-Regierung Strafzölle auf Flugzeuge des kanadischen Herstellers Bombardier verhängt. Der Delta-Airlines-Chef sagte nun, dass sie die Zölle nicht zahlen würden.

Veröffentlicht am 12.10.2017

Der Chef der US-Fluggesellschaft Delta Air Lines hat die von Donald Trumps Regierung angeordneten Strafzölle auf Flugzeuge des kanadischen Herstellers Bombardier mit deutlichen Worten abgelehnt. «Wir werden diese Zölle nicht zahlen, das ist sehr klar», sagte Ed Bastian am Mittwoch (Ortszeit) in einer Telefonkonferenz mit Finanzanalysten. Das US-Handelsministerium hatte in den vergangenen Wochen Anti-Dumping-Zölle in Höhe von 300 Prozent auf bestimmte Bombardier-Jets verhängt, von denen Delta etliche bestellt hat.

Hintergrund: Bombardiers US-Rivale Boeing hatte sich über angeblich staatlich subventionierte Schleuderpreise bei der Baureihe «C Series» beschwert. Die US-Regierung schlug sich in dem Streit auf die Seite des US-Konzerns. Es handelt sich bei den verhängten Strafzöllen bisher noch um vorläufige Entscheidungen. Delta steht als derzeit einziger US-Grosskunde für die Bombardier-Flieger im Zentrum des Konflikts. Die US-Airline argumentiert, Boeing biete selbst gar keine Alternative zur «C Series» der Kanadier an.

(sda/cfr)

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