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Privatisierung
Demonstranten unterstützen Wäscherei-Streik

Freiburg: Kanton will Lohndifferenz nach Privatisierung übernehmen.  Keystone

In Freiburg haben am Samstag 150 Menschen ihre Solidarität mit den streikenden Wäschereiangestellten der Psychiatrie in Marsens gezeigt. Grund für den Ausstand ist die angekündigte Privatisierung.

Veröffentlicht am 14.03.2015

Rund 150 Menschen sind am Samstag in Freiburg aus Solidarität mit den Mitarbeitern der Wäscherei in der psychiatrischen Klinik Marsens FR auf die Strasse gegangen. Die Angestellten waren am 6. März in den Streik getreten, da sie schlechtere Arbeitsbedingungen befürchteten.

Am kommenden Montag wollen die Angestellten die Arbeit wieder aufnehmen. Grund für den Streik war die angekündigte Privatisierung der Wäscherei. Die 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter behalten zwar ihre Stelle, doch nach Darstellung der Gewerkschaft VPOD verschlechtern sich ihre Arbeitsbedingungen: Künftig gebe es weniger Lohn und weniger Ferien.

Staatsrat verspricht gleichen Lohn

Bei einem ersten Treffen mit den Streikenden versprach der Freiburger Staatsrat am Freitag, der Jahreslohn der Angestellten mit unbefristetem Arbeitsvertrag werde auch unter der privaten Firma gleich bleiben. Eine allfällige Differenz werde der Kanton übernehmen.

Soweit möglich werde sich der Staatsrat auch dafür einsetzen, interessierten Angestellten eine Stelle beim Kanton anzubieten. Die Vereinbarung mit dem Freiburger Staatsrat soll am Montag zum Abschluss gebracht werden.

(sda/gku)

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