It’s a boy: Im US-Bundesstaat Utah ist das erste Ava-Baby zur Welt gekommen – ein kerngesunder Junge, drei Kilogramm schwer. «Das ist ein ­Meilenstein für unsere Firma», sagt Gründerin und HSG-Absolventin Lea von Bidder.

Baby Jace – so der Name des Neugeborenen – wurde mithilfe des Fruchtbarkeitsarmbands Ava gezeugt. Das «Fertilitäts-Fitbit» («USA Today») zeichnet Ruhepuls, Hauttemperatur, Herzfrequenz, Atmung und fünf weitere Parameter während des Schlafens auf. Auf Grundlage dieser ­Daten berechnet eine Handy-Applikation die fruchtbarsten Tage einer Frau.

Erstes Schweizer Ava-Baby

Seit letztem Sommer ist die Methode in den USA ­zugelassen, seit Januar auch in Europa. «Das Ava-Bracelet hat über 500 Frauen dabei ­geholfen, schwanger zu werden», sagt die Jungunternehmerin. Es würden täglich mehr. «Ava-Nutzer berichten uns jeden Tag von fünf bis zehn neuen Schwangerschaften», sagt Lea von Bidder.

In Deutschland ­erwarte die bekannte Video-Bloggerin Juli – mehr als 100 000 Personen haben ihren Youtube-Account abonniert, über 700 000 folgen ihr auf Facebook – dank Ava das zweite Kind. Und auch in der Schweiz habe Ava bereits ­einem Paar den Traum des gemeinsamen Kindes erfüllt. Laut Informationen des Jungunternehmens, das Büros in San Francisco und Zürich hat, ist eine Schweizerin mit der neuen Messmethode schwanger geworden. Ihr Baby soll im April nächsten Jahres das Licht der Welt erblicken.

Anzeige