Die Geschäfte des Dentalimplantat-Herstellers Straumann haben sich im dritten Quartal 2014 beschleunigt entwickelt. In der Konzernwährung Schweizer Franken stieg der Umsatz um 5,8 Prozent auf 164,3  Millionen Franken gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode. In Lokalwährungen (LW) wuchsen die Verkäufe um 7,3 Prozent. Damit lag die Umsatzentwicklung in der Berichtsperiode deutlich über dem vom Unternehmen für 2014 prognostizierten Bereich. In der Folge erhöhte das Management die Prognose für den Umsatz und die EBIT-Marge. Darüber hinaus wurden Veränderungen im Management gemeldet.

In der wichtigsten Konzernregion Europa stieg der Umsatz um 1,4 Prozent auf 80,8  Millionen Franken, in LW betrug das Plus 2,7 Prozent, wie Straumann am Donnerstag mitteilte. In Nordamerika wuchs der Umsatz um 10,7 Prozent (+11,4 Prozent in LW) auf 47,7  Millionen.

Wechsel im Topmanagement

Zudem kommt es zu einem Wechsel im Top-Management: Finanzchef Thomas Dressendörfer verlässt das Unternehmen nach drei Jahren bei Straumann, um näher bei seiner Familie zu sein. Nachfolger wird per 1. Dezember 2014 Peter Hackel, heute CFO von Oerlikon Drive Systems, einem globalen Segment der Oerlikon Industrial Group mit einem Umsatz von 734  Millionen Franken im Jahr 2013. Er ist kein Unbekannter bei Straumann, arbeitete er doch bereits von 2004 bis 2010 beim Dentalimplantatehersteller.

Sandro Matter, Executive Vice President Instradent Management & Strategic Alliances, werde Straumann ebenfalls verlassen, nachdem er seit 2002 Mitglied der Geschäftsleitung war. Über den Namen seines Nachfolgers werde zu gegebener Zeit informiert, heisst es weiter.

Wachstum im einstelligen Bereich

Für das gesamte Geschäftsjahr erwartet das Management, dass sich der globale Implantatmarkt positiv entwickeln wird. Die Gruppe werde weiterhin in Wachstumsmärkte und ihr Non-Premium-Angebot investieren. «Aufgrund der bisherigen Umsatzentwicklung geht Straumann neu von einem Jahreswachstum (LW) im mittleren einstelligen Prozentbereich aus.»

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(awp/me)