Audi hat auch im April wieder deutlich mehr Autos verkauft. Weltweit setzte die Volkswagen-Tochter rund 125'200 Fahrzeuge ab - ein Plus von 14,4 Prozent. Damit summieren sich die Verkäufe in den ersten vier Monaten des Jahres bereits auf 471'300 Autos, das sind 11,7 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie der Konzern am Mittwoch in Ingolstadt mitteilte.

Schlecht läuft es für die Nobelmarke nur in den gebeutelten südeuropäischen Ländern. So ging etwa in Italien der Absatz um zehn Prozent, in Spanien um gut sieben Prozent zurück. Dafür läuft es in anderen Regionen umso besser: In China legte Audi im April um 44 Prozent auf 34 221 Autos zu, in den USA ging es ebenfalls nach oben. «Mit 11 521 verkauften Automobilen und einem Plus von 15 Prozent haben wir im April schon den 16. Rekordmonat in Folge erreicht», teilte Vertriebsvorstand Peter Schwarzenbauer mit.

Währenddessen müssen die Ford-Mitarbeiter in den USA Zusatzschichten schieben. Angesichts der hohen Nachfrage würden die Werksferien in einer Reihe von US-Werken von zwei auf eine Woche verkürzt, teilte Ford am Dienstag in Dearborn mit. Dadurch könnten annähernd 40'000 Autos mehr produziert werden. «Wir arbeiten in den meisten unserer nordamerikanischen Werke an der Kapazitätsgrenze», erklärte der örtliche Produktionschef Jim Tetreault.

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In den ersten vier Monaten des Jahres sind die Ford-Verkäufe in den USA um fünf Prozent auf 719'600 Fahrzeuge gestiegen. Seitdem die Arbeitslosigkeit im Land zurückgegangen ist, schaffen sich wieder mehr Menschen einen neuen Wagen an.

(muv/sda/awp)