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Verkehr
Der Fernbus-Anbieter Domo bekommt grünes Licht

Domo_Busunternehmen

Domo: Das Busunternehmen will der SBB Konkurrenz machen.

Quelle: Keystone

Die SBB erhält Konkurrenz auf der Strasse: Der Fernbusanbieter Domo darf drei Strecken in Betrieb nehmen.

Veröffentlicht am 19.02.2018

Das Unternehmen Domo darf in der Schweiz drei nationale Fernbus-Linien betreiben. Das Bundesamt für Verkehr hat Domo eine Konzession erteilt. Geplant sind die Linien zwischen St. Gallen und Genf Flughafen, Zürich Flughafen und Lugano sowie Chur und Sitten.

Domo Swiss Express AG habe alle notwendigen Bestätigungen und Nachweise zur Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften erbracht, teilte das Bundesamt für Verkehr am Montag mit. Domo musste etwa nachweisen, dass branchenübliche Löhne und Arbeitsbedingungen einhält. Die Konzession sei bis Ende 2020 gültig.

Reservationspflicht

Da das Fernbus-Angebot ins bestehende Verkehrs- und Tarifsystem eingebunden wird, werden Halbtax- und Generalabonnements anerkannt. Für die Busse wird eine Reservationspflicht bestehen, da Stehplätze nicht zugelassen sind.

In der Konzession werden auch die Halteorte festgelegt. Die Linien fahren konkret auf folgenden Strecken: St. Gallen - Zürich - Biel - Genf Flughafen; Zürich Flughafen - Basel - Luzern - Lugano und Chur - Zürich - Bern - Sitten.

(sda/mbü)

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