Die Fluggesellschaft Swiss hat 2017 bei einem leicht höheren Umsatz den operativen Gewinn um fast einen Drittel gesteigert. Hauptgrund dafür ist die höhere Effizienz der Flugzeugflotte.

 

Die Swiss hat im Geschäftsjahr den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 3,2 Prozent auf 4,95 Milliarden Franken gesteigert, wie die Fluggesellschaft am Donnerstag mitteilte. Der operative Gewinn (Ebit) erhöhte sich sogar um 31 Prozent auf 561 Millionen Franken. Damit habe Swiss eines der besten Ergebnisse der Firmengeschichte erzielt, heisst es in der Mitteilung.

 

Konsequentes Kostenmanagement

 

Diese Ergebnisverbesserung ist laut dem Unternehmen neben dem gesteigerten Umsatz vor allem der effizienteren Flotte und einem konsequenten Kostenmanagement zuzuschreiben. In den letzten zwei Jahren hat die Swiss einen Teil der Airbus-Flotte und sämtliche Jumbolino-Flugzeuge durch effizientere Flugzeuge des Herstellers Bombardier ersetzt.

 

Das Umsatzplus ist gemäss der Swiss in erster Linie dem Einsatz von grösseren Flugzeugen zu verdanken. Die zusätzliche Kapazität habe dabei sowohl im Passagier- als auch im Frachtgeschäft verkauft werden können.

 

Verhaltener Ausblick

 

Für das laufende Jahr erwartet die Swiss aufgrund des anhaltend hohen Wettbewerbsdruck und des wieder steigenden Ölpreises ein leicht tieferes Ergebnis als 2017. Aus den bereits Anfang Januar publizierten Verkehrszahlen geht hervor, dass die Swiss 2017 insgesamt 16,9 Millionen Fluggäste transportiert hat. Die Airline übertraf damit den letztjährigen Rekord um 2,3 Prozent.

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Dabei führte die Swiss weniger Flüge durch. Die Zahl der Flüge sank um 4 Prozent auf 140’074. Die Auslastung der Flugzeuge erhöhte sich um 1,1 Prozentpunkte auf 82,4 Prozent.

 

(sda/mbü/mlo)