Die Rückruf-Serie beim Opel-Mutterkonzern General Motors findet kein Ende: Nun beordert das Unternehmen 2,42 Millionen Fahrzeuge in den USA zurück in die Werkstätten. Betroffen sind dabei Fahrzeuge der Marken Buick, Chevrolet oder Cadillac, die unter anderem Probleme mit dem Sicherheitsgurt, dem Getriebe oder dem Airbag haben, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Es habe bei daraus resultierenden Unfällen zwar Verletzte, aber keine Toten gegeben.

GM leidet seit Jahresbeginn unter millionenfachen Rückrufen wegen diverser Mängel. Allein die im Mai angekündigten Rückrufe dürften den Konzern 200 Millionen Dollar kosten, schätzt das Unternehmen.

Insgesamt 13,4 Millionen Autos zurückbeordert

Für das laufende zweite Quartal dürfte sich die Summe nun insgesamt auf 400 Millionen Dollar belaufen. Zudem wurde GM von der US-Verkehrssicherheitsbehörde erst kürzlich nach einer Reihe tödlicher Unfälle wegen mangelhafter Zündschlösser eine Strafe von 35 Millionen Dollar aufgebrummt.

Der Millionenrückruf ist mittlerweile einer von unzähligen: Seit Anfang 2014 hat General Motors mittlerweile insgesamt 13,4 Millionen Autos in die Werkstätten zurückbeordert.

(awp/me/vst)