Die Zürcher Privatbank Julius Bär wurde in der Anklageschrift gegen Fifa-Funktionäre vom US-Justizamt namentlich erwähnt. Darauf sperrte Julius Bär im Frühsommer Konten und Kreditkarten von möglicherweise involvierten Personen. Diese würden gemäss «Handelszeitung» intern gleich wie «Politically Exposed Persons», kurz PEPs, behandelt.

Exponierte Persönlichkeiten brauchen beim On-boarding, also der Neuaufnahme als Kunde bei der Julius Bär oder einer anderen Privatbank, grünes Licht von einem Geschäftsleitungsmitglied. Es handle sich um ein Standardvorgehen bei Schweizer Privatbanken für deren PEPs.

Einzelne Funktionäre hatten Konto

In einer Vorab-Version an die Agenturen war von einem Dutzend Fifa-Funktionären mit Konten bei der Bank die Rede. Diese Zahl ist falsch, es sind einzelne Funktionäre. Zudem legt die Bank Wert darauf, dass möglicherweise mit der Fifa involvierten Personen bislang nicht gleich wie PEPs behandelt wurden.

(sb)