Wer die Zukunft bestimmen will, muss bewusst auf zukunftsorientiertes Denken achten. Bei Produktentwicklungen gehören Umwelt, Gesellschaft, Fortschritt und Modernität zu den bestimmenden Faktoren und dürfen kein Lippenbekenntnis bleiben: Wasser ist das kostbarste Gut überhaupt. Um einen umweltorientierten, sparsamen Umgang mit Wasser zu ermöglichen, wurden bei der SimilorGroup in Carouge bereits vor Jahren die Patronen «Ecototal» und «Ecototal+» entwickelt, die dem Label «Energy Plus», das vom Bundesamt für Energie vergeben wird, entsprechen.

Mit Hilfe dieser ebenso einfachen wie wirksamen Technologie lässt sich der Energieverbrauch heute schon um bis zu 50% senken. «Mit unseren Marken ‹Similor Kugler›, ‹arwa› und ‹Sanimatic› besitzen wir ein einzigartiges Entwicklungspotenzial. Es ist mein erklärtes Ziel, zusammen mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Armatur der Zukunft zu entwickeln und mit innovativen, designstarken Produkten in bester Schweizer Qualität Trends und Massstäbe zu setzen», meint denn auch der CEO der SimilorGroup, Ignazio Franquesa, voller Überzeugung und Enthusiasmus.

Ausgezeichnet

Dass bereits einzelne Produkte der neuen Generation diesen Weg eingeschlagen haben, freut den vor gut einem halben Jahr ins Unternehmen eingetretenen Franquesa besonders: Soeben hat das Armaturenkonzept «arwa-twinflex» den «Good Design Award» des Chicago Athenaeum Museum of Architecture and Design erhalten, der weltweit zu den ältesten und traditionsreichsten Designpreisen zählt. Der Award zeichnet insbesondere Innovation, Form, Material, Konstruktion, Konzept, Funktion, Nutzwert und ästhetischen Eindruck eines Produktes aus. Dieselbe Armatur erhielt zudem den «Red Dot Design Award: Best of the Best 2008». Der «Red Dot» wird durch eine Jury von namhaften Designern und Designexperten aus aller Welt an Arbeiten verliehen, die sich durch herausragende Designqualität auszeichnen.

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Die erwähnte Armatur wurde vom Zürcher Designer Florin Baeriswyl, dai AG, Zürich, entwickelt. Seine Agentur ist international etabliert in Corporate Interior Design, Corporate Architecture und Corporate Identity und er versteht Design als Teil der Kommunikationsstrategie seiner Kunden. Es ist ihm wichtig, dass sich die Identität eines Unternehmens in dessen Produkten widerspiegelt: Design soll die Markenphilosophie sichtbar machen. Spannend bei der Entwicklung der nun ausgezeichneten Konzeptstudie war für Baeriswyl vor allem der ökologisch orientierte Grundgedanke, bestehenden Technologien mit emotionalen, verspielten Komponenten innovativen Mehrwert zu vermitteln.

Bewusst zukunftsorientiert

Armaturen sollten stets den aktuellsten Anforderungen und den strengen Richtlinien im Hygienebereich entsprechen. Dabei zählt die Qualität der Herstellung und Materialien ebenso wie die der Ästhetik und Funktionalität. Ergonomie bei der Handhabung und Nutzung muss auch bei körperlichen Beeinträchtigungen gewährleistet sein. Über modulierbare Zubehörteile kann es geh- und sehbehinderten Menschen ermöglicht werden, ihre Wohnumgebung den individuellen Bedürfnissen anzupassen. Zukunftsorientiert heisst vor allem: Eine bewusste Orientierung an der Gesellschaft, an der Umwelt, am Kunden und am Nutzer. Dazu braucht es starke Unternehmen.

Seit Juli des vergangenen Jahres gehört die SimilorGroup mit Sitz in Carouge GE zur spanischen Roca-Gruppe, die mit einem Umsatz von über 2,5 Mrd Fr. zu den weltweit führenden Unternehmen der Badezimmerindustrie zählt. Roca ist mit den Schweizer Marktverhältnissen bereits bestens vertraut: Seit 1999 gehört die Keramik Laufen AG zur spanischen Gruppe. Ignacio Franquesa, gebürtiger Spanier, verfügt über eine breite Erfahrung in der internationalen Sanitär- und Baubranche und war bisher innerhalb der Roca-Gruppe in leitenden Funktionen tätig, darunter für Laufen Europe sowie als Unternehmensleiter von Roca Portugal. Als Ingenieur, Master in Management and Administration (MBA) und Master in Quality Norms (ISO) bringt Franquesa neben einem wertvollen Erfahrungshintergrund ein profundes Fachwissen in die anspruchsvolle neue Aufgabe ein. Er will mit den Schweizer Armaturenmarken der Gruppe neue Trends und Massstäbe setzen – und bekennt sich dabei klar zum Produktionsstandort Schweiz. Im Rahmen der Entwicklung neuer Produktionsmethoden und Automatisierungen macht das Unternehmen vor massiven Neuinvestitionen nicht Halt: Wie soeben bekannt wurde, wird in den nächsten zwei Jahren in Laufen BL eine der modernsten Armaturenfabriken entstehen: Eine ideale Basis für die integrale Entwicklung und Umsetzung zukunftsgerechter Produktinnovationen.