Wer denkt schon daran, einmal die Armaturen auszutauschen: Wasserhähne fristen ein Schattendasein, obwohl man sie täglich in die Hand nimmt und sich nicht selten über verkalkte Brauseköpfe und träge Thermostaten ärgert. Dabei könnte man genau in diesem Bereich ohne grosse Umtriebe und ohne hohe Investitionen vieles verbessern. Mit einem Armaturenaustausch lassen sich Energie und Wasser sparen: Der Komfort erhöht sich markant und gleichzeitig setzt man auch optisch neue Glanzpunkte. Denn so unscheinbar – oder gar unsichtbar – sind diese «Objekte» beileibe nicht: Eine schöne Armaturenlinie unterstreicht die Gestaltung von Küche und Bad und ist ein wichtiges Element, das nicht einfach zur Basisausstattung gehört, sondern Teil eines ganzheitlichen Einrichtungskonzeptes sein sollte. Vorraussetzung ist Kompetenz bei Qualität, Design und Technologie.

Innovative Entwicklungen

Die Schweiz setzt mit hohen Qualitätsmassstäben und innovativen Produktlösungen in zahlreichen Bereichen immer wieder Massstäbe. Das gilt auch für so alltägliche Produkte wie Armaturen. Gerade bei Dingen, die zigmal pro Tag ganz automatisch benutzt werden, wird ständige Funktionsbereitschaft einfach vorausgesetzt. Wertschätzung erfahren sie meist erst, wenn sie ihren Dienst einmal versagen.

Armaturen aus Schweizer Herstellung nehmen im Reigen der heute recht internationalen Angebotspalette einen besonderen Stellenwert ein, da die Qualitätsanforderungen der Kunden aufgrund der besonderen Konstellation des Schweizer Wohnungsmarktes seit jeher aussergewöhnlich hoch waren und sind. Sie basieren auf langer Tradition und Erfahrung, auf ursprünglichem Handwerk, auf Materialgüte und ausgereiften Technologien sowie auf zukunftsorientierten Innovationen. Stärken, welche die Similor Group mit den Marken «Similor Kugler», «Arwa» und «Sanimatic» seit Jahrzehnten pflegt und dokumentiert. So hat das Unternehmen bereits vor über einem Jahrzehnt eine Technologie entwickelt, die einen umweltbewussten Umgang mit Wasser und Energie zum Ziel hatte: «Ecototal» und «Ecototal+». Heute zahlt sich diese Pionierarbeit aus.

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Gut 30% Wasser und Energie lassen sich mit den bewährten Technologien einsparen. Bei den erwähnten Systemen wird der Wasser- und Energieverbrauch äusserst zuverlässig und wartungsfrei gesteuert, ohne dass sich am Komfort etwas ändert. Die Temperatur bleibt stabil, wenn sich das Wasservolumen ändert, und auch umgekehrt bleibt das Wasservolumen stabil, wenn sich die Temperatur ändert – das ist ein Qualitätsmerkmal, auf das man bei Vergleichen achten sollte.

Mit sogenannten «Steuerpatronen» werden die Wassermenge generell sowie die Heisswassermenge wirkungsvoll gebremst. Sie definieren eine bestimmte Sparzone, und sobald man den Mischer betätigt und diese Zone verlässt, wird ein leichter Widerstand spürbar. Dieser zeigt an, dass ungefähr 70% der vollen Auslaufmenge erreicht sind und eine Mengenbremse in Kraft tritt. Oder dass der Anteil des zugemischten Heisswassers ungefähr 66% überschreitet und deshalb die Heisswasserbremse aktiviert wird. Bleibt man also in der Sparzone, verringert sich einerseits der Wasserkonsum um bis zu 30%, andererseits bringt die Heisswasserbremse Energieeinsparungen bis zu 33%. Noch mehr sparen lässt sich mit «Ecototal+». Beide Systeme sind mit dem Label «Energy Plus» des Bundesamtes für Energie ausgezeichnet worden.

Neutrale Untersuchungen und Berechnungen haben ergeben, dass sich die Investition in neue Armaturen, die mit umweltbewussten Technologien ausgerüstet sind, auch vorzeitig lohnt – also bevor die bestehenden Armaturen aus Verschleissgründen ausgetauscht werden müssen. Die Wasser- und Energieeinsparungen schlagen zu Buche und amortisieren die Investition schon in kurzer Zeit.

Design muss sein

Bei aller Technik muss auch die formale Qualität stimmen. Dass die Similor Group in diesem Bereich Trends setzt, zeigen die jüngsten Auszeichnungen für das Armaturenkonzept «arwa-twinflex», das neben dem «Good Design Award» des Chicago Athenaeum Museum of Architecture and Design 2007 und dem «red dot best of the best» soeben für den renommierten Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2009 nominiert wurde. Speziell im Austauschbereich bietet sich dieses innovative Konzept an, da bestehende «arwa-twin»-Armaturen damit nachgerüstet werden können. Florin Baeriswyl, dai AG, Zürich, der das Design entwickelte, meint dazu: «Spannend bei der Entwicklung von ‹arwa-twinflex› war vor allem der ökologisch orientierte Grundgedanke, bestehenden Technologien mit emotionalen, verspielten Komponenten innovativen Mehrwert zu verleihen.» Ein Ansatz, der zeigt, dass sich Nachhaltigkeit und Fortschrittlichkeit nicht ausschliessen.

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