Das Fusionsverbot für die Deutsche Börse und die New Yorker NYSE Euronext ist nach einem Urteil des EU-Gerichts rechtens. Die Entscheidung der EU-Kommission im Jahr 2012 ist damit definitiv, wie die Richter in Luxemburg entschieden.

Europas oberste Wettbewerbshüter hatten den Zusammenschluss des Frankfurter Börsenbetreibers mit der New Yorker Börse wegen kartellrechtlicher Bedenken untersagt.

Klage gescheitert

Die Behörde fürchtete ein Quasi-Monopol auf dem Markt für europäische Finanzderivate, also Finanzwetten. Dagegen klagte die Deutsche Börse. Das Gericht wies die Klage in allen Punkten zurück.

(awp/tno/ama)