Deutschlands grösster Wohnungskonzern Deutsche Annington hat den Startschuss für seinen Börsengang gegeben. Das Unternehmen peile in diesem Jahr eine Notierung im Prime Standard der Frankfurter Börse an, teilte Annington mit.

Ein genaueres Zeitfenster nannte der Konzern nicht. Das Platzierungsvolumen dürfte allerdings ordentlich sein, denn nach dem Börsengang soll der Streubesitz bei rund 25 Prozent liegen. Dazu werden neue Aktien im Volumen von 400 Millionen Euro ausgegeben, ausserdem gibt der Alteigner Terra Firma Anteile ab.

Per Ende März gehörten der Deutsche Annington mehr als 180'000 Wohnungen, die mit 10,4 Milliarden Euro bewertet wurden. Das Unternehmen ist in ganz Deutschland vertreten, der Grossteil des Portfolios befindet sich in den alten Bundesländern sowie in Berlin.

Nach der LEG ist es der zweite Börsengang eines deutschen Immobilienunternehmens in diesem Jahr.

(vst/tke/reuters)