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Deutsche Bank baut Schweiz-Geschäft um

Die Bank Sal. Oppenheim in Zürich - der Name verschwindet künftig. (Bild: ZVG)

Die Deutsche Bank organisiert das Schweizer Geschäft mit der Vermögensverwaltung neu: Der Name Sal. Oppenheim verschwindet definitiv - ein Stellenabbau ist wahrscheinlich.

Veröffentlicht am 11.12.2012

Die Deutsche Bank organisiert ihr Geschäft in der Schweiz neu. Der Frankfurter Finanzkonzern fusioniert sein Schweizer Vermögensverwaltungsgeschäft mit der bisher separat geführten Tochter Sal. Oppenheim Schweiz.

Der Schritt könnte auch Stellen kosten. Die Deutsche Bank teilte aber lediglich mit, dass eventuelle Massnahmen «frühzeitig kommuniziert und rücksichtsvoll umgesetzt würden». Sal. Oppenheim in der Schweiz ist laut der Konzernmutter zu klein, um im schwierig gewordenen Umfeld in der Vermögensverwaltung zu bestehen.

Von Genf, Zürich und Lugano aus betreut die Deutsche Bank vermögende Privatkunden und institutionelle Kunden aus der Schweiz und aus anderen Ländern. Die Zusammenführung der Gesellschaften soll bis Ende 2013 erfolgen. Bisherige Kunden der Bank Sal. Oppenheim sollen ihre Berater behalten.

Die Deutsche Bank firmiert in der Schweiz künftig ganz unter eigenem Namen. Sal. Oppenheim als Begriff verschwindet vom Schweizer Finanzplatz. Das deutsche Stammhaus mit Sitz in Köln wird aber weiter bestehen. Das 1789 gegründete Finanzunternehmen gehört seit 2010 zur Gänze der Deutschen Bank.

(vst/awp)

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