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Deutsche Bank muss in den USA Millionenbusse zahlen

«Wir sind froh, einen Vergleich erzielt und diese Sache hinter uns gebracht zu haben», so die Deutsch Bank. (Bild: Keystone)

Die US-Energieaufsicht hat eine Millionenstrafe gegen die Deutsche Bank verhängt. Eine Tochterfirma des Finanzhauses soll Preise an der kalifornischen Strombörse manipuliert haben.

Veröffentlicht am 22.01.2013

Die Deutsche Bank muss wegen umstrittener Geschäfte auf dem US-Energiemarkt rund 1,7 Millionen US-Dollar zahlen. Die zuständige Aufsichtsbehörde wirft einer Tochterfirma der Frankfurter vor, von Januar bis März 2010 Preise an der kalifornischen Strombörse zu ihrem Vorteil manipuliert zu haben.

In einem Vergleich akzeptierte die Deutsche Bank nun eine Strafe von 1,5 Millionen Dollar sowie eine Gewinnabschöpfung von 172'645 Dollar plus Zinsen.

«Wir sind froh, einen Vergleich erzielt und diese Sache hinter uns gebracht zu haben», sagte eine Banksprecherin auf Anfrage. Mit dem Vergleich räumte die Deutsche Bank aber weder eine Schuld ein, noch wies sie die Vorwürfe zurück, wie aus der Mitteilung der Federal Energy Regulatory Commission hervorgeht.

Die Aufsichtsbehörde geht zurzeit gegen mehrere Firmen wegen des Verdachts der Marktmanipulation vor. Der britischen Barclays Bank droht eine Strafe von bis zu 470 Millionen Dollar. US-Branchenprimus JP Morgan Chase soll mehrere Monate lang nicht am Strommarkt handeln dürfen. Die beiden Häuser wehren sich gegen die Vorwürfe.

(tno/awp)

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