Die Bayerische Landesbank und die Deutsche Bank haben eine grundsätzliche Einigung im Rechtsstreit um den Verkauf von Hypothekenpapieren erzielt. Das geht aus einem am Mittwoch veröffentlichten Antrag des obersten Gerichts des Staates New York hervor. Über die Details des Deals wurden keine Angaben gemacht.

Mitverantwortlich für Finanzkrise

Die BayernLB hatte im April 2012 geklagt, weil sie sich von der Deutschen Bank beim Kauf von mit amerikanischen Häuserkrediten abgesicherten Anleihen über den Tisch gezogen sah. Es geht um Papiere im Volumen von 810 Millionen Dollar. Die Deutsche Bank gehörte zu den grössten Anbietern solcher Anleihen, deren massive Wertverluste ab 2007 mitverantwortlich für den Ausbruch der grossen Finanzkrise waren.

(awp/dbe)