Die deutsche Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben (BvS) hat gegen die Bank Julius Bär Klage beim Bezirksgericht Zürich eingereicht. Beim Rechtsstreit mit der für die Verwaltung der Vermögen der ehemaligen DDR zuständige Behörde gehe es um einen Betrag von rund 110 Millionen Franken zuzüglich der seit 2009 aufgelaufenen Zinsen, schreibt die Bank in einer Mitteilung vom Montag. Julius Bär bestreitet die Forderungen und habe Massnahmen zum Schutz ihrer Interessen getroffen.

Auch interessant
 
 
 
 
 
 

Beim Streit geht es um die ehemalige Bank Cantrade. Diese hatte laut BvS zwischen 1989 und 1992 nicht autorisierte Geldbezüge von dem Konto einer vormaligen DDR-Aussenhandelsgesellschaft zugelassen, so die Meldung.

(awp/me/ama)