In Deutschland sind im August erneut mehr Neuwagen verkauft worden. Die Zahl der Neuzulassungen lag mit 226'300 rund 6,2 Prozent über dem Vorjahresmonat, wie der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) am Mittwoch nach Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes mitteilte.

Im Juli hatte der Zuwachs 7,4 Prozent betragen. Getrieben wird das Wachstum vor allem von Unternehmen und Institutionen, die ihre Fuhrparks erneuern. Der Privatmarkt laufe weiter etwas schwächer als im vergangenen Jahr.

Kritik an Benziner

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung kritisierte unterdessen, dass weltweit Diesel und Benziner dominieren. Um umweltfreundlichere Alternativen wie Elektro-, Hybrid- und Brennstoffzellenautos voranzubringen, müssten in Deutschland beispielsweise Steuervorteile für Diesel abgeschafft werden, hiess es in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie des Instituts. Von Januar bis August wurden in Deutschland laut VDIK lediglich 11'500 Elektrofahrzeuge neu zugelassen.

(awp/dbe/ama)