Ein kleiner Uhrenhändler aus Deutschland hat vor dem obersten Gericht des Landes einen Sieg gegen die Genfer Uhrenfirma Rolex errungen. Der in den Gerichtsdokumenten nicht genannte Unternehmer wollte für seine Firma bei der Suchmaschine Google sogenannte Adwords mit dem Markennamen Rolex schalten.

Das sind Anzeigen, die erscheinen, wenn jemand nach dem Begriff sucht. Wie Recherchen der «Handelszeitung» zeigen, verweigerte ihm Google das, weil Rolex dagegen eine Markenbeschwerde eingelegt hatte. Laut den Richtern aber ist das eine «unlautere Behinderung» – sofern der Händler mit Originalware handelt, was er im vorliegenden Fall tut.

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800'000 Rolex pro Jahr

Die Genfer Traditionsfirma Rolex setzt gemäss Schätzungen 5,4 Milliarden Franken um und verkauft rund eine Million Uhren – 800‘000 davon unter der Marke Rolex, der Rest unter dem Zweitlabel Tudor. Das Unternehmen beschäftigt über 10‘000 Leute.

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