Der Vergütungsplan von Backwarenhersteller Aryzta sprengt für irische Verhältnisse alle Rekorde, schreibt der irische «Sunday Independent». CEO Owen Killian und sein Team um Patrick McEniff, Pat Morrissey und John Yamin teilen sich einen «Option Equivalent Plan» für Aryzta-Aktien im Wert von 65,7 Millionen Euro, so das Blatt weiter.

Das Füllhorn ergiesst sich über sie, sobald sie die Wachstumsziele der Firma erreichen. Im Erfolgsfall bekommt Killian den Löwenanteil von Optionen im Wert von 25,5 Millionen - einlösbar nach zwei Jahren Haltefrist. Die Nummer zwei, Patrick McEniff sicherte sich 20,1 Millionen, Morrisey und Yamin kommen auf je 18,1 Millionen Euro.

Auch in Vergangenheit dickes Polster

Seit der Fusion der irischen IAWS mit dem Schweizer Gipfelibäcker Hiestand zu Aryzta wuchs das Unternehmen rasant - der Shareholder-Value steigerte sich um über 3 Milliarden Euro. Killian wurde auch in der Vergangenheit entsprechend belohnt und erhielt etwa im Jahr 2012 12,2 Millionen Euro.

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Niemand sackt mehr ein

Mit den Aryzta-Löhnen reihten sich die Iren in die Liste der Topverdiener des Landes ein. Nun setzen sie sich an die Spitze: Einen derart gut dotierten Vergütungsplan wie bei Aryzta hat die irische Firmenszene noch nie gesehen.