Weltkonzerne schlagen den Menschen heute nicht nur ihre Produkte um die Ohren, auch die Unternehmenszahlen werden regelmässig publiziert und analysiert. Gewinn, Verlust, Ebit und viele weitere Kennzahlen lassen sich errechnen und interpretieren. Doch für viele ist das viel zu kompliziert – der Überblick geht verloren.

Oder errechnen Sie den ROI (Return on Investment) von Ihrem Flachbildschirm-Hersteller, weil die einzige Erinnerung aus dem Studium die Weisheit «ROI = Ros x Kuh» ist? Kaum. Und dennoch sind Unternehmenszahlen für viele eine Art Wirtschafts-Wetterprognosen-Psychogramm für den Tag. Geht es aufwärts, ist das wie Sonnenschein.

Gewinnzahlen im Sekundentackt

Für alle, die wissen wollen, wie sich Umsatz und Gewinn von Unternehmen wie Apple, Samsung, Google in etwa real entwickeln, gibt es ein neues Spielzeug in den Weiten des Internets: Findige Programmierer haben auf Basis der Jahreszahlen von 2013 für grosse Technologieunternehmen einen «Live-Revenue-Stream» programmiert.

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So kann sich jeder veranschaulichen, wie bei Samsung, Apple & Co. die Kassen klingeln – oder mitverfolgen, wie viel Verlust das Tippen eines Tweetes bei Twitter gerade eingebracht hat.

Die wirkliche finanzielle Entwicklung der Unternehmen wird mit den Zahlen und Grafiken – analog zu den bereits bekannten Schuldenrechnern Staaten – natürlich nicht wiedergegeben. Eine Spielerei. Mehr nicht. Aber eine attraktive.