Ziel des Insurance Forum 2009 im Swiss Re Centre for Global Dialogue in Rüschlikon war es, das Publikum über die Trends und Potenziale in der schweizerischen Versicherungswirtschaft zu informieren und damit Entscheidungsgrundlagen für die praktische Unternehmensführung zu schaffen. Unter dem Tagungsvorsitz von Professor Silvio Borner vom Wirtschaftswissenschaftlichen Institut der Universität Basel präsentieren Entscheidungsträger aus Versicherungswirtschaft, Wissenschaft und Behörden ihre Erfahrungen, Visionen und Lösungsansätze anhand konkreter Einschätzungen.

Eher aus Unternehmenssicht sprachen Ivo Furrer, CEO Schweiz der Swiss Life; Martin Strobel, Vorsitzender der Konzernleitung der Bâloise-Holding; Hans Künzle, CEO der Nationale Suisse; Alfred Leu, CEO der Generali (Schweiz) Holding; Martin Albers, GL-Mitglied der Swiss Re; Antimo Perretta, Vertriebsleiter der Axa Winterthur; Hans-Theo Franken, Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft DVAG; Marcel Stalder, Partner bei Ernst & Young Schweiz, sowie Ingo Walter, Professor an der Stern School of Business der New York University. Für Christoph Ryter, Präsident des Pensionskassenverbandes ASIP und Geschäftsführer der Pensionskasse Alcan Schweiz, sowie Herbert Brändli, CEO der B+B Vorsorge AG, stand dagegen die Zukunft der Pensionskassen im Vordergrund.

Mögliche Zukunftsaussichten des Versicherungsstandortes Schweiz skizzierte Erich Walser, Präsident des Versicherungsverbandes SVV sowie VR-Präsident der Helvetia Gruppe. Patrick Raaflaub, Direktor der Finanzmarktaufsicht Finma, Heinz Zimmermann, Professor der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Basel, und Renate Schwob von der Bankiervereinigung rückten dagegen die regulatorischen Lehren aus der Finanzmarktkrise in den Mittelpunkt ihrer Ausführungen.

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Aber nicht nur Sachthemen standen auf der Agenda. So wurde die Chance zum Meinungs- und Erfahrungsaustausch sowie zum Networking mit den zahlreich anwesenden Exponenten aus dem In- und Ausland ausgiebig genutzt.