Der Einstieg in die Konferenz durch Kurt Wehrli, Leiter IT Professional Training der UBS, war einer der Höhepunkte der Konferenz. Er zeigte die treibenden Elemente der Odyssee der Banken für 2008 sowie die Trends und Herausforderungen der Banken bis 2018 auf. Er prophezeite den Bankern keinen baldigen Ruhestand, zunehmenden Konkurrenzdruck sowie Wertewandel der Branche. Professor Hubert Österle vom Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität St. Gallen wies auf die gute Position des Schweizer Finanzplatzes hin, auch dank der guten Vernetzung untereinander, doch riet er den anwesenden Bankern, nach der wahren Wertschöpfung ihrer Bank und Services genau zu suchen. Professor Carl August Zehnder, emeritierter Professor für Informatik der ETH Zürich, führte den Teilnehmern eindrücklich vor, wie akut der Informatikermangel ist, und damit, wie dringend die Förderung des Nachwuchs in der Schweiz ist. Hannes P. Lubich, Head of Business Continuity, Security and Governance von BT, schockte die Zuhörer mit einer Rundschau über den Zustand der IT-Sicherheit in Firmen. Er forderte weniger «Kunsthandwerk» und mehr industrielle Fertigung und Betrieb. Jochen Schneider, CIO PostFinance, demonstrierte die Sicherheitsmassnahmen des Unternehmens verbunden mit einem gewagten Blick in die ferne Zukunft einer Convenience-Bank. Thomas Schenkenbach, Head Business Technology der Julius Bär, zeigte auf, dass die IT klarer Geschäftsenabler für das Business sei und daher Chefsache. Stephane Murer, CTO IT Private Banking der CS, veranschaulichte die Wichtigkeit einer effizienten Infrastruktur für Applikationen. (11. Jahrestagung: 28./29. Januar 2009)

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