Eine Jahreszahl fehlt auf ihren Etiketten. Denn die jahrgangslosen Bruts werden aus mehreren Jahrgängen zusammengestellt. Keine andere Region hat dieses Phänomen genutzt, das darin besteht, den Säuregehalt eines Jahrgangs mit dem Körper eines zweiten und dem Bukett eines dritten zu vereinen.

All das wird noch gesteigert durch die Nuancen, die jede Lage einbringt, dies weit über die Aromenspektren der drei in der Champagne zugelassenen Rebsorten hinweg, des Pinot Noir, des Pinot Meunier und des Chardonnay.

Die aus anderen Lesen stammenden Reserveweine geben dieser grundlegenden Phase eine weitere Verfeinerung. Deshalb bieten die jahrgangslosen Champagner eine schier unendliche Geschmacksvielfalt. Dank dieser Palette kann der Winzer und mehr noch der Kellermeister eines Produzenten eine Cuvée so herstellen, wie ein Maler ein Gemälde erschafft.

Mit diesen Assemblagen bringen somit die Maisons der Champagne Jahr für Jahr Weine von gleich bleibender Qualität hervor, die den Stil jedes einzelnen Hau-ses im Sinne einer wahren Philosophie des Geschmacks fortschreiben.