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Die Credit Suisse spaltet offenbar das Wealth Management auf

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Tidjane Thiam: Der CS-Chef hat die Grossbank auf die Vermögensverwaltung ausgerichtet.Quelle: Keystone

CS-Chef Tidjane Thiam will die Kernsparte stärker auf die Regionen ausrichten. Offenbar wird die Vermögensverwaltung weiter aufgeteilt.

Veröffentlicht am 14.08.2018

Die Credit Suisse gibt ihrer wichtigsten Sparte eine neue Struktur. Die internationale Vermögensverwaltung wird von heute vier auf sieben Regionen aufgeteilt, wie die Agentur Bloomberg erfahren hat. Offiziell bestätigen will die Bank den Entscheid noch nicht.

 Jede Region soll viel Autonomie und ein separates Management erhalten – die Gesamtverantwortung bleibt bei Spartenchef Iqbal Khan. Die Regionen teilen sich auf in Lateinamerika, Brasilien, den Mittleren Osten, Afrika sowie West-, Ost-, Zentral- und Südeuropa. Die Reorganisation mit dem Namen «Project Momentum» soll offenbar bereits nächste Woche verkündet werden.

 UBS setzt auf Zentralisierung

Mit der neuen Gliederung will CS-Chef Tidjane Thiam das Kerngeschäft der Credit Suisse noch stärker auf die verschiedenen Märkte ausrichten. Das Vorgehen der Credit Suisse steht im Kontrast zur Strategie der UBS: Der grosse Schweizer Rivale hat sein internationales und US-amerikanisches Vermögensverwaltungsgeschäft Anfang Jahr zusammengelegt.

(mbü auf Basis einer Meldung von Bloomberg)

 

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