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Die Firmenzahlen vom Dienstag im Überblick

Charles Vögele, Loeb und Emmi: Die Zahlen fielen unterschiedlich aus. Keystone

Emmi, Komax, Charles Vögele, Partners Group, Vetropack und Loeb haben am Vormittag Zahlen präsentiert. Sehen Sie hier im Überblick, wie Umsatz, Gewinn und Co. ausgefallen sind.

Veröffentlicht am 24.03.2015

Emmi: Der Abschreiber auf der verkauften italienischen Tochtergesellschaft Trentinalatte hat beim Milchverarbeiter Emmi auf den Gewinn gedrückt. Der operative Gewinn ( Ebit) sank um 19,2 Prozent auf 136,2 Millionen Franken. Der Reingewinn fiel gar 24,6 Prozent tiefer als im Jahr davor aus und belief sich auf 78,9 Millionen Franken. Bereinigt um den Abschreiber von Trentinalatte und andere Sondereffekte wären das Ebit aber um 6,7 Prozent und der Reingewinn um 12,1 Prozent gestiegen. Beim Umsatz verzeichnete Emmi ein Wachstum von 3,2 Prozent auf 3,4 Milliarden Franken.

Komax: Der Maschinenhersteller ist im Geschäftsjahr 2014 deutlich gewachsen und hat sowohl Betriebs- als auch Reingewinn gesteigert. Der Ebit steig um 11 prozent auf 48,1 Millionen Franken und der Reingewinn um 10 Prozent auf 27,7 Millionen Franken. Der Verwaltungsrat schlägt die Ausschüttung von 5,00 Franken je Titel (VJ 4,50 Franken) vor. Davon soll die Hälfte als Dividende, der Rest aus der Kapitaleinlagereserve bezahlt werden. 

Charles Vögele: Der angeschlagene Modekonzern ist 2014 mit einem Betriebsgewinn (Ebit) von 1,6 Millionen Franken operativ in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Unter dem Strich hat Charles Vögele den Verlust mehr als halbiert, von knapp 30 Millionen Franken im Vorjahr auf rund 11 Millionen Franken. Der Bruttoumsatz ging um 4,5 Prozent auf rund 1,076 Milliarden Franken zurück. Der Nettoumsatz lag bei 901,2 Millionen Franken, nach 946,5 Millionen Franken im Vorjahr. Zu Franken-Folgen hält sich Vögele bedeckt.

Partners Group: Der Vermögensverwalter hat im zurückliegenden Geschäftsjahr Umsatz und Gewinn gesteigert. Die Erträge erhöhten sich um 17 Prozent auf 574 Millionen Franken. Der Ebitda stieg um 16 Prozent auf 347 Millionen Franken und der Reingewinn nach IFRS um 18 Prozent auf 375 Millionen. Bereinigt legte der Nettogewinn um 15 Prozent auf 336 Millionen zu. Der Generalversammlung soll die Ausschüttung einer Dividende von 8,50 Franken pro Aktie vorgeschlagen werden - nach 7,25 Franken im Vorjahr.

Vetropack: Der Flaschen- und Glasbehälterhersteller hat im vergangenen Jahr währungsbedingt und im Werk in der Ukraine Rückschläge hinnehmen müssen. Der Gewinn schrumpfte um 12,8 Prozent auf 49,2 Millionen Franken. Das Unternehmen mit Sitz in Bülach ZH weist im Jahresbericht einen konsolidierten Bruttoumsatz von 603,7 Millionen Franken aus. Das sind 2,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Ohne negative Währungseinflüsse wäre der Umsatz hingegen um 4,2 Prozent gestiegen.

Loeb: Die Berner Warenhaus-Gruppe Loeb hat im zurückliegenden Geschäftsjahr den Nettoerlös um 2,3 Prozent auf 102,5 Millionen Franken gesteigert, flächenbereinigt waren es +1,3 Prozent. Die Bruttomarge wuchs um 0,3 Prozentpunkte auf 45,6 Prozent. Trotz Initialkosten für die Eröffnung von neuen Stores und der schwierigen Entwicklung der Krompholz AG habe für 2014 mit 13,8 Millionen Franken ein gegenüber dem Vorjahr unverändertes Betriebsergebnis vor Abschreibungen (Ebitda) resultiert, so Loeb. 

(sda/awp/tno/ama)

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