Eine systematische und langfristig angelegte Nachwuchsförderung ist für Banken heute wichtiger denn je. Durch die Globalisierung und starke Expansionstätigkeiten ist der Wettbewerb im Markt für Private Banking internationaler und anspruchsvoller geworden. Weil die Kundenberater für das Wachstum und den Erfolg einer Bank von zentraler Bedeutung sind, äussert sich der erhöhte Wettbewerb im Private Banking auch darin, dass erfolgreiche Kundenberater intensiv umworben werden. Dieser «Wettbewerb um Talente» tritt besonders in Wachstumsmärkten wie Brasilien, Russland, Indien oder China auf.

Banken müssen sich auch in hart umkämpften Personalsegmenten als attraktive Arbeitgeber behaupten. Ein starker Brand und ein erfolgversprechendes Geschäftsmodell sorgen ebenso für Attraktivität wie ein professionelles, multikulturelles Umfeld, welches hervorragende Chancen für die berufliche und persönliche Weiterentwicklung bietet.

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, sind Unternehmen auf eine laufende Wissenszufuhr angewiesen. Der holländische Wirtschaftsfachmann Arie de Geus fasst dieses Phänomen treffend zusammen: «Die Fähigkeit, schneller zu lernen als die Konkurrenz, ist vielleicht der einzige wirkliche Wettbewerbsvorteil der Zukunft.» Im Jahr 2004 gründete etwa die Credit Suisse eine eigene Business School, die den Fokus auf unternehmerisch relevante Themen sowie auf im Unternehmen benötigte Fähigkeiten und Qualifikationen legt.

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Neben systematischer Aus- und Weiterbildung ist für den langfristigen wirtschaftlichen Erfolg einer Bank zentral, die besten Talente so früh wie möglich für sich zu gewinnen. Für das weitere Wachstum einer Bank ist die Entwicklung interner Nachwuchskräfte ein Schlüsselelement.