Die oberste Chefin von Microsoft Schweiz, Petra Jenner, hält nichts von Frauenquoten, erklärt sie im Interview mit der «Handelszeitung». Die ganze Diskussion über Frauenförderung nerve mittlerweile Männer wie Frauen, ist sie überzeugt. Das heisst aber nicht, dass sie es nicht für wichtig hält, Frauen besser zu fördern: Bei der Mutterschaft, in der Schule für technische Berufe und in den Unternehmensstukturen.

Riesenpotenzial, Probleme mit Personenfreizügigkeit

Die Schweiz sieht Jenner als Land mit einem «Riesenpotenzial» in der Informatik-Branche, ein «Swiss Silicon Valley» ist ihre Vision. Doch die Schwierigkeiten mit der eingeschränkten Personenfreizügigkeit seien enorm. Für Jobs, die keine Schweizer ausfüllen können, wartet der Konzern neun bis zehn Monate, bis endlich die Bewilligung vorliegt. Vorher habe man diese Leute neun Monate im Ausland gesucht - die Zuwanderungsbeschränkung erschwere es, Talente in die Schweiz zu holen.

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