«Wenn wir den Klimawandel ernst nehmen würden, würde die Nachfrage nach Energie einbrechen und damit die Preise fallen», erklärt Eberhard Jochem, emeritierter ETH-Professor. Doch die jüngsten Preisrückschläge hätten nichts damit zu tun. Weltweit wird immer mehr Energie verbraucht. Allein für die Adaption des Klimawandels müssen künftig zwischen 2 und 5% des globalen BIP verwendet werden. Um langfristig die Weltbevölkerung mit genügend Energie zu versorgen, müssten nach Meinung des Professors die Energieeffizienz radikal verbessert und erneuerbare Energien vorangetrieben werden.

Entsprechende Investitionen zahlen sich für Unternehmer meist nach wenigen Jahren aus. «Zudem sind solche Anlagen von besserer Qualität, haben niedrigere Wartungskosten und verfügen über eine längere Betriebszeit», betont Peter Terwiesch, Chief Technology Officer von ABB. Wichtige Themen sind auch die Speicherung und neue, effiziente Übertragungsleitungen. Urs Steiner, Geschäftsführer von Elektra Baselland (EBL), präsentierte seine innovativen Projekte. Auf Stufe Endverbraucher zeigte Patrick Hofer-Noser, CEO von 3S Solar Systems, wie Hausbesitzer dank gebäudeintegrierter Photovoltaik ohne Qualitätsverlust locker über 50% Energie einsparen können.