Die Hügli-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2014 die Gewinnzahlen deutlich gesteigert. Das Betriebsergebnis auf Stufe Ebit stieg gegenüber dem Vorjahr um 10 Prozent auf 32,3 Millionen und die entsprechende Marge auf 8,6 Prozent von 8 Prozent im Vorjahr. Damit kam sie wie vom Management in Aussicht gestellt im mittleren Bereich des strategischen Zielkorridors (8-9 Prozent) zu liegen. Der Konzerngewinn legte um 13 Prozent auf 23,4 Millonen Franken zu.

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Schätzungen der Analysten knapp erreicht

Mit den vorgelegten Zahlen hat das Unternehmen die Schätzungen der ZKB und der Bank Vontobel bei Ebit knapp erreicht, beim Reingewinn verfehlt. Diese hatten einen Ebit von 32,4 Millione beziehungsweise 33 Millionen Franken sowie einen Gewinn von 23,9 Millionen beziehungsweise 24,1 Millionen Franken erwartet.

Die Aktionäre sollen an der positiven Geschäftsentwicklung in Form einer höheren Ausschüttung beteiligt werden. So schlägt der Verwaltungsrat die Ausschüttung einer Brutto-Dividende von 16 Franken je Anteil vor, wie der Nahrungsmittelhersteller mitteilte. Im Vorjahr waren 14 Franken je Aktie ausgezahlt worden.

Der Umsatz für 2014 ist bereits seit Ende Januar bekannt: Er nahm um 2,6 Prozent auf 377 Millionen Franken zu, organisch resultierte ein Plus von 3,6 Prozent. Damit hatte das Management um CEO Thomas Bodenmann das selbst gesteckte Ziel mehr als erfüllt: Bekanntlich wurde ein organisches Umsatzwachstum auf dem Niveau von 2013 (+2,4 Prozent) in Aussicht gestellt.

Dynamischer Start ins 2015

In das Geschäftsjahr 2015 ist Hügli dynamisch gestartet. Der Umsatz stieg im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 4,7 Prozent auf 101,9 Millionen Franken. Organisch belief sich das Plus sogar auf 9,2 Prozent, teilweise bedingt durch eine schwache Vorjahresperiode, wie es heisst. Der Akquisitionseffekt aus dem im Dezember 2014 getätigten Zukauf (primaVita) wird auf 5,8 Millionen Franken beziffert. Belastet habe dagegen ein «massiver» negativer Währungseffekt von -9,6 Prozent.

Die Prognosen für 2015 werden bestätigt und teilweise präzisiert. So wird ein organisches Umsatzwachstum in der Grössenordnung von +6 Prozent in Aussicht gestellt. Bislang galt ein «mittlerer einstelliger Bereich» als Zielvorgabe. Die genannte Übernahme werde zudem einen Umsatzzuwachs von zusätzlich rund +5 Prozent ergeben, wie es heisst. Der geplante Ertragsbeitrag werde im Integrationsjahr jedoch aufgrund von Einmalkosten nicht wesentlich ausfallen. Die organische Ebit-Wachstumsrate sollte leicht überproportional zum Umsatz steigen, womit frühere Angaben bestätigt werden.

(awp/chb/ama)