Der Wunsch, aktiv etwas für die Umwelt zu tun, ist gerade bei Besitzerinnen und Besitzern von Einfamilienhäusern immer stärker zu spüren. Bei Neubauten oder bei Sanierungen kommt häufig die Frage nach einer Solaranlage auf. In Zusammenarbeit mit dem Installateur klärt der Walter-Meier-Kundenberater die Möglichkeiten für den Einbau ab. Es hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass Sonnenenergie auch in unseren Breitengraden sehr gut genutzt werden kann. Allerdings braucht es ein zweites System, das die Solaranlage bei Bedarf unterstützt. Eine Solaranlage kann im Prinzip mit jedem anderen Energiesystem verbunden werden, das heisst mit Öl genauso wie mit Gas oder Pellets. An vielen Orten muss eine alte Ölheizung ersetzt werden. Wer beim Energieträger Öl bleiben möchte, kann dies mit gutem Gewissen. Walter Meier hat Mitte 2007 eine grundlegend neue Technologie entwickelt, die nicht nur punkto Umwelt, sondern auch bei sehr engen Platzverhältnissen besonders gut geeignet ist. Der «ThermMix» ist ein Öl-Wand-Brennwertkessel, der sich dank seiner kompakten Grösse und des geringen Gewichts einfach an einer Wand montieren lässt.

Das Vormischprinzip bei diesem Kessel ist im Vergleich zur traditionellen Technologie umweltverträglicher. Aufgrund der Vormischung von Öl und Verbrennungsluft entsteht ein absolut homogenes Gemisch, genau wie in einem Gaskessel. Diese Art der Verbrennung hinterlässt kaum Schadstoffe. Der Betriebswert für Kohlenmonoxid (CO) liegt unter 20 mg/kWh, Russ ist praktisch nicht messbar. Auch die Stickoxid-Werte (NOx) sind mit 15 bis 70 mg/kWh für die Ölverbrennung sehr tief und bewegen sich auf dem Niveau von Erdgas. Ein weiterer Vorteil des Brennwertkessels ist der sehr geräuscharme Betrieb.

Intelligent und sicher

Ergänzt wird der «ThermMix» ideal durch eine Oertli-Solaranlage für Heizung und Warmwasser. Das Oertli-Solarsystem mit «BackBox»-Technologie liefert zum Beispiel mit vier Kollektoren à 2,20 m2 Absorberfläche ca. 20% des gesamten Wärmebedarfs respektive 84% des jährlichen Energiebedarfs für die Trinkwassererwärmung.

Anzeige

Dabei sorgt die innovative BackBox-Technologie dafür, dass die Anlage immer im optimalen Bereich funktioniert. Und dies auch bei extremen Verhältnissen. In der Vergangenheit hat es sich gezeigt, dass konventionelle Solaranlagen unter extremen Bedingungen ihre Grenzen erreichen – die Anlage kann überhitzen, das Glykol wird überlastet.

Diese Problematik wird mit der «BackBox» umgangen. Wenn die Sonne scheint, wird das Glykol zu den Kollektoren gepumpt und der gesamte Solarkreis wird gefüllt. Sobald die gewünschte Temperatur erreicht ist oder die Sonneneinstrahlung fehlt, stellt die Anlage automatisch ab und die Flüssigkeit fliesst zurück in die «BackBox». Dies garantiert eine maximale Betriebssicherheit, eine Schonung des Glykols sowie einen wartungsfreien Betrieb.

Begeisterte Kunden

Als Kombispeicher wird das speziell für Wärmepumpen- und Solaranlagen entwickelte Modell Oertli WPKR 750 mit Solarwärmetauscher eingesetzt. Der Speicher verfügt über einen integrierten Brauchwassererwärmer mit 200 l Inhalt sowie einen Pufferbereich mit 550 l Inhalt.

Bereits wurden rund 70 dieser Kombinationssysteme in der ganzen Schweiz erfolgreich installiert. Die Besitzer dieser neuen Anlagen sind begeistert. Dies vor allem, weil, wenn immer möglich, Heizung und Warmwasseraufbereitung über die Solaranlage gespiesen werden und der «ThermMix» im Sinne einer Zusatzkomponente nur dann zum Einsatz kommt, wenn die Leistung der Solarenergiegewinnung zu gering ist.