Der schwedische Nutzfahrzeughersteller Scania hat sich das Ziel gesetzt, weltweit den Anteil an Baufahrzeugen auf etwa 25% seines gesamten Absatzes zu steigern. Scania rechnet damit, dass das Baufahrzeugsegment einschliesslich Service und Teilen in Zukunft zirka ein Drittel des Absatzes ausmachen wird. Von jeher ist das Baufahrzeuggeschäft stark lokal geprägt. Im Mittelpunkt steht die Verfügbarkeit. Dies verlangt eine effiziente Service- und Teileunterstützung, welche das engmaschige Vertriebs- und Servicenetzwerk von Scania weltweit gewährleisten kann.

«Die starke internationale Präsenz von Scania ebnet den Weg für eine substanzielle Expansion im Baugeschäft. Scania verkauft sehr stark auf den expandierenden Märkten und steigt zurzeit auch mit Baufahrzeugen in neue Märkte ein. «Wir rechnen damit, dass nach der Entwicklung und dem Aufbau der Transportinfrastruktur dort auch Scania-Fahrzeuge für andere Einsatzbereiche Kunden finden», unterstreicht Henrik Henriksson, Senior Vice President. Scania verfügt über langjährige Erfahrungen beim Einstieg in neue Märkte. Mit wettbewerbsfähigen Produkten, einer flexiblen Organisation und umfassenden Dienstleistungen zur Unterstützung der Bauunternehmer und Fuhrparkbetreiber wollen die Schweden kontinuierlich ihre Marktanteile weiter ausbauen.

One-Stop-Shopping

Kipper, Betonmischer und Spezialfahrzeuge für den Berg- und Tagebau gehören zu den wichtigsten Baufahrzeugen des schwedischen Herstellers, welche immer öfter über das eigene Vertriebs- und Servicenetzwerk angeboten werden. Dies verkürzt die Lieferzeiten und ermöglicht ein One-Stop-Shopping für die Kunden aus der Bauwirtschaft. Scania hat zudem interessante Lösungen für die Wartung von Baufahrzeugen und Maschinen direkt an ihrem Einsatzort entwickelt - auch in abgelegenen Regionen. Damit der Kunde seine Fahrzeuge so effizient wie möglich einsetzen kann. Kunden der Bauwirtschaft sind besonders anspruchsvoll und verlangen kompromisslos maximale Verfügbarkeit und Einsatzbereitschaft von ihren Fahrzeugen, um ihre Produktionssysteme auf dem Laufenden zu halten. In vielen Fällen sind die Transporte nur ein Teil dieser Geschäftstätigkeit. Das seit 60 Jahren konsequent umgesetzte und weiterentwickelte modulare Baukastensystem von Scania unterstützt vor allem den Kundenwunsch nach hoher Verfügbarkeit. Es erleichtert die Teileversorgung, fördert die Einrichtung und den Betrieb von Werkstätten und erleichtert die Ausbildung von Servicetechnikern. Das System von Modul-Schnittstellen ist die Basis für die Spezifikation hoch spezialisierter Fahrzeuge mit hohen gemeinsamen Komponentenstandards. Das Modulsystem von Scania sorgt ausserdem für günstige Treibstoffverbrauchswerte bei unterschiedlichster Anwendung, da jede Kombination von Komponenten jeweils auf den Lastwagen abgestimmt ist.

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Fahrzeuge nach Mass

Scania bietet dem Kunden umfangreiche Aufbauvorbereitungen direkt ab Werk an und verkürzt damit die Leitzeiten bei den Aufbauherstellern. Zu den Vorbereitungen zählen Halterungen, Rohrleitungen und Verkabelung, aber auch eine CAN-Datenbus-Schnittstelle, die zur Integration der Funktionen von Fahrzeug und Aufbau beiträgt. Ein breitgefächertes Programm von Nebenantrieben deckt ein weites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten ab.

Lieferzeit verkürzen

Auf einigen Märkten bietet Scania ab Werk auch komplett aufgebaute Fahrzeuge an und geht damit noch einen Schritt weiter, um die Durchlaufzeiten bei den Aufbauherstellern und damit die Lieferzeit für den Kunden nochmals zu verkürzen. Komplette Kipper und Betonmischer werden dabei in enger Zusammenarbeit mit den Händlern von Scania und renommierten Aufbauherstellern angeboten.

Die Erfahrungen von Scania im Baufahrzeugsegment gehen auf den Anfang des vorigen Jahrhunderts zurück. Seit 1950 expandiert der Hersteller systematisch in internationalen Märkten und ist seit Anfang des vorigen Jahrhunderts ein bekannter Lieferant von Motoren, die von Erstausrüstern weltweit in Baufahrzeuge und Maschinen eingebaut werden.