Heutzutage stellt das organisationale «Wissen» eine zentrale Ressource zur Sicherung der Wettbewerbsposition dar. Die Bedeutung dieser Ressource ist längst erkannt, das richtige Management und der Nutzen daraus ist jedoch nach wie vor Gegenstand intensiver Diskussionen in der Praxis wie auch in der angewandten Forschung.

iKnowledge und sieber&partners führen im Frühjahr 2008 gemeinsam eine Studie zum Thema Wissens-Management (WM) im deutschsprachigen Raum durch. Die Studie wird fachlich von erfahrenen Experten wie Wissens-Management.CH unterstützt und durch namhafte Firmen und Institutionen getragen.

WM beinhaltet eine Bandbreite von Praktiken, die von Organisationen verwendet werden, um Wissen zu identifizieren, zu erzeugen, es darzustellen, es zu verteilen oder um es wieder verwenden zu können sowie dessen Erfolgsmessung, basierend auf im Voraus definierten Leistungsindikatoren (so genannten Key Performance Indicators), sicherzustellen.

Die Autoren der Studie sind sich einig, dass die beiden unterschiedlichen Ressourcen Wissen und Information nicht getrennt betrachtet werden dürfen und im integrativen Sinne gemanagt werden sollten. Dieser Tatsache wurde insofern Rechnung getragen, als sich die Studie auf folgende vier komplementäre Dimensionen konzentriert und stets die Interaktion zwischen Wissen und Information im Auge behält: Die organisatorische, die prozessuale, die kulturelle und die methodische Integration.

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Durch die Analyse dieser Dimensionen ist es möglich, eine ganzheitliche Standortbestimmung eines Unternehmens im Bereich Wissens-Management zu visualisieren:

• Die organisatorische Integration zielt darauf ab, inwiefern WM in der Unternehmensstruktur integriert ist und ermöglicht ein möglichst gezieltes Management der organisationalen Wissensbasis.

• Die prozessuale Integration zielt darauf ab, WM in die Prozesse entlang der Wertschöpfungskette zu integrieren, sodass es ein integraler Bestandteil der intra- und inter- organisationalen Prozesse wird.

• Die kulturelle Integration zielt darauf ab, WM in die Unternehmenskultur zu integrieren, um den organisationalen Wissensaustausch und die Wissensumsetzung zu fördern, indem es eine hohe Wertschätzung erhält.

• Die methodische Integration versucht die technologie-basierten und human-orientierten WM-Praktiken so in wissensintensive Arbeitsprozesse zu integrieren, dass der Geschäftserfolg (Qualität, Produktivität und Innovation) unterstützt und gesteigert werden kann.

Dazu ein Auszug gewählter Themenbereiche:

• Konkrete Umsetzung resp. Verankerung des Wissens-Managements in Unternehmen;

• neue Methoden und Best Practices und deren Wirksamkeit;

• konkrete Umsetzung von Wissens-Management-bezogenen Massnahmen;

• Eruierung massgebender Ziele und Herausforderungen;

• Identifikation effizienter Erfolgsmessverfahren.