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Die Postfinance tritt Bankiervereinigung bei

Postfinance: Ist nun auch im Club der Banker. Keystone

Postfinance ist der Schweizerischen Bankiervereinigung beigetreten. Gleichzeitig ist künftig auch der Bankenombudsmann für Postfinance zuständig.

Veröffentlicht am 20.05.2016

Postfinance ist der Schweizerischen Bankiervereinigung (SBVg) beigetreten. Der Verwaltungsrat des Verbands hiess ein entsprechendes Gesuch der Post-Tochter gut. Gleichzeitig ist künftig auch der Bankenombudsmann für Postfinance zuständig.

Die Postfinance hat seit 2013 eine Bankbewilligung und untersteht der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht. Wie das Institut am Freitag mitteilte, erfolgt sein Beitritt zur SBVg, weil eine gemeinsame Interessenvertretung im gegenwärtig anspruchsvollen Umfeld im Sinne des Finanzplatzes ist. Postfinance könne sich in den verschiedenen Arbeitsgruppen des Verbands einbringen.

Mehr als 300 Mitglieder

Mit dem Beitritt können Postfinance-Kunden zudem ihre Anliegen ab dem 1. Juni beim Bankenombudsmann einbringen. Bisher hatte Postfinance eine eigene Ombudsstelle. Sie wird aufgelöst, wie Postfinance-Sprecher Johannes Möri auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte.

Bankenombudsmann ist der Jurist Marco Franchetti. Er behandelt pro Jahr rund 2000 Anfragen. Trägerschaft ist eine Stiftung, deren Präsidentin die ehemalige Bundeskanzlerin Annemarie Huber-Hotz ist.

Die 1912 gegründete Bankiervereinigung umfasst mehr als 300 Mitglieder. Die Postfinance ist seit Herbst 2015 als systemrelevante Bank eingestuft und damit «too big to fail». Sie hat rund drei Millionen Kunden. Die Post-Tochter verfügt zwar über eine Banklizenz, darf aber keine Kredite und Hypotheken vergeben.

(sda/chb)

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