Manchmal muss es eben schnell gehen. Nicht nur bei der Verbreitung von Katastrophenwarnungen, auch die Geburt eines Kindes möchten viele sofort mit Bekannten teilen. Wenn dann ein Unternehmen schon in der Klinik professionelle Bilder macht und diese innerhalb eines Tages für Karten, Poster, Tassen oder in einer Fotogalerie zur Verfügung stellt, ist dies nicht nur eine nette Idee, sondern ein professioneller Service. www.babysmile24.de bietet ihn an - und hatte schon bald nach der Lancierung durch den grossen Erfolg Kapazitätsprobleme auf seinen Servern.

Argumente wider die «In-a-Box»-Lösung

Aufstrebende Unternehmen möchten wachsen, müssen aber auch rechnen. Dabei geht es nicht nur um mögliche Kosten für die Einrichtung eines Rechenzentrums, sondern auch für den reibungslosen Betrieb und spätere Erweiterungen. Dank «In a Box»-Lösungen kann ein mittelständisches Unternehmen den Platzbedarf für das Datacenter auf den eines Rollcorpus schrumpfen, sodass der Bedarf an gesonderten Räumen entfällt. Nicht entfällt aber der Wartungs- und Betriebsaufwand - und die damit verbundene notwendige Fachkenntnis beim Personal. Dieses Problem liesse sich durch einen Managed-Service-Vertrag lösen, ebenso die Themen Backup und Recovery. Verbleibt noch die physische Datensicherung beim Unternehmen. Bei einem Einbruch könnte etwa das ganze Rechenzentrum abhanden kommen. Was also tun?

Das Unternehmen babysmile24 entschied sich für eine bezahlbare, umfassende und vor allem mitwachsende Lösung. Sowohl Hardware als auch Maintenance und Services wurden an ein Datacenter ausgelagert. Ob die Daten selbst dann physisch im Rechenzentrum oder in einer Cloud verwaltet werden, ist eine Frage der Verträge mit dem Provider; für den Betrieb der Plattform selbst ist es nicht entscheidend. Über Service Level Agreements werden ein 24-Stunden-Betrieb und der Zugriff der Mitarbeiter sichergestellt, ebenso wie die problemlose Ausweitung der Kapazitäten in Spitzenzeiten oder bei längerfristigem Bedarf, die Schnelligkeit des Zugriffs oder die Abwicklung hausinterner ERP-gesteuerter Prozesse.

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Die Konzentration auf das eigene Kerngeschäft und die Erledigung von IT-Services durch Spezialisten ist nicht nur für prosperierende Unternehmen, sondern für jede Organisation interessant, weil es den Mitarbeitern ein ressourcenfressendes Tagesgeschäft abnimmt.

Kombination kann sinnvoll sein

Muss ein Unternehmen seine IT-Strukturen optimieren, sind strategische Grundüberlegungen nötig. Ob eine komplette Auslagerung (in eine Cloud oder ein konventionelles Rechenzentrum), eine Managed-Services- oder eine massgeschneiderte Stand-alone-Lösung der richtige Weg ist, muss für jedes Unternehmen einzeln eruiert werden. Hinzukommen müssen auch eine Prognose über die Entwicklung der nächsten Jahre und eine Bewertung der Anforderungen von aussen wie rechtliche oder Governance-Aspekte.

In der Regel gibt es - auf Basis dieser Informationen - keine reine Lösung in die eine oder andere Richtung. Der richtige Mix bringt oft das beste Ergebnis. Kombiniert eine Firma hausinterne mit externen Cloud-Applikationen, spricht man von einer Hybrid Cloud. So können Sicherheits- und Compliance-Anforderungen optimal mit den grösseren Skaleneffekten von Public Clouds kombiniert werden.

Ausgelagerte und Cloud-Services sind hoch standardisiert und flexibel. Dadurch sind sie sehr wirtschaftlich. Bei vielen geschäftskritischen Prozessen aber müssen im Rahmen der Business Continuity die erforderlichen Qualitätsstufen sichergestellt werden. Managed Services, die auch für inhouse betriebene Datacenter angeboten werden, können für hochsensible Kernapplikationen oder zeitkritische Anwendungen eine interessante Alternative sein. Bei unternehmenseigenen Entwicklungen oder massgeschneiderten Lösungen stellt sich die Frage des Aufwands, diese in standardisierten Umgebungen abzubilden und zu betreiben. Sind alle Fragen beantwortet, die richtigen Schlüsse gezogen und umgesetzt, steht einem effizienten Betrieb der Unternehmens-IT nichts mehr im Weg.